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Wolfsburgs Misimovic (l.) zeigte gegen Portugal (hier Pepe) eine schwache Leistung © getty

Die "Equipe Tricolore" kann in Irland nicht überzeugen, gewinnt aber trotzdem. Auch Portugal hat gegen Bosnien viel Glück.

Dublin/Lissabon - Big Point für Frankreich, glücklicher Sieg für Portugal:

Während die Franzosen nach dem 1:0 (0:0) in Irland gute Chancen auf die WM-Teilnahme haben, wird es für die Portugiesen schwerer werden.

Die "Selecao" gewann zwar ebenfalls 1:0 (1:0) gegen Bosnien- Herzegowina, muss nun aber im Playoff-Rückspiel am Mittwoch auswärts antreten.

(DATENCENTER: Ergebnisse und Spieplan WM-Quali)

Die Gäste hätten in Lissabon mindestens einen Punkt holen können, trafen aber unter anderem dreimal nur den Pfosten.

Somit half den Portugiesen auch das Daumendrücken des verletzten Superstars Cristiano Ronaldo auf der Tribüne.

Siegtor durch Alves

Bruno Alves erzielte in der 31. Minute mit einem Kopfball nach einer Flanke von Nani das Tor des Tages für die Gastgeber.

Danach dominierten über weite Strecken die Bosnier. 162841(Bilder der WM-Quali)

Der Hoffenheimer Vedad Ibisevic hatte nur drei Minuten später mit einem Seitfallzieher aus fünf Metern die Chance zum Ausgleich.

Kurz vor der Pause traf Senijad Ibricic mit einem Kopfball die Latte (43.).

Nach der Pause suchte zunächst Portugal die Vorentscheidung durch ein zweites Tor. Liedson (57.) und Deco (58.) hatten die besten Möglichkeiten.

Dzeko nur an die Latte

In der Schlussphase drängten noch einmal die Bosnier, die in den Hoffenheimern Ibisevic und Sejad Salihovic sowie den Wolfsburgern Zvjezdan Misimovic und Edin Dzeko vier Bundesliga-Profis aufboten.

Dzeko verfehlte nur knapp das Tor (77.), kurz vor dem Abpfiff trafen Dzeko und Zlatan Muslimovic noch Latte und Pfosten (89.)

Wesentlich weniger Torszenen gab es in Dublin, wo Vize-Weltmeister Frankreich dem WM-Ticket durch einen schmeichelhaften Sieg ein großes Stück näher kam.

Anelka Matchwinner für Frankreich

Die Elf des umstrittenen Trainers Raymond Domenech siegte durch einen Treffer von Nicolas Anelka glücklich, konnten gegen die engagierten Iren aber kaum überzeugen.

Dennoch haben die Franzosen vor dem Rückspiel am Mittwoch in Paris beste Chancen auf die 13. WM-Teilnahme.

Trap-Team lange ebenbürtig

Vor 70.000 Zuschauern im Dubliner Croke Park machten die von Maestro Giovanni Trapattoni trainierten Iren dem Favoriten aus Frankreich mit Kampfgeist und Laufbereitschaft das Leben schwer.

Die technisch versierteren Franzosen, die in der Gruppenphase hinter Serbien den zweiten Platz belegt hatten, präsentierten sich dagegen ideenlos und kamen kaum zu guten Chancen.

Die Iren konnten sich bislang dreimal für die WM qualifizieren, letztmals 2002 in Japan und Südkorea.

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