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Giovanni Trapattoni war in der Bundesliga Trainer des FC Bayern und VfB Stuttgart © imago

Die Spieler raufen, Trapattoni giftet, Domenech droht. Aufregend wird es erst nach dem Spiel zwischen Irland und Frankreich.

Dublin - Die Spieler gingen aufeinander los, Giovanni Trapattoni giftete, Raymond Domenech drohte.

Richtig aufregend wurde es in Dublin erst nach dem glücklichen 1:0 (0:0) von Frankreich im Playoff-Hinspiel gegen Irland (DATENCENTER: Ergebnisse und Spieplan WM-Quali).

Vor allem die Vorwürfe von Irlands Teammanager Trapattoni wiegen schwer 162841(Bilder der WM-Quali).

Ein berühmter französischer Spieler habe seine Spieler nach Schlusspfiff aufs Übelste beleidigt.

"Das hat mich schon sehr überrascht", sagte der ehemalige Bayern- und VfB-Trainer: "Was er sagte, beleidigte das gesamte irische Volk."

Nach einem wahren Abnutzungskampf vor 70.000 Zuschauern im Dubliner Croke Park, den Nicolas Anelka in der 72. Minute entschied, entluden sich die Emotionen noch auf dem Platz in einem heftigen Gerangel fast aller Beteiligten.

Domenech unzufrieden

Domenech war noch in der Pressekonferenz angespannt, trotz des Sieges.

"Natürlich ziehe ich das 1:0 dem umgekehrten Ergebnis vor. Aber ich kann nicht zufrieden sein. Dennoch: Das Einzige, was zählt, ist die Qualifikation", sagte der in Frankreich wenig beliebte Domenech.

Mehrfache Nachfragen irischer Journalisten nach einem angeblichen Disput mit Superstar Thierry Henry über die Nichtnominierung von Weltmeister Patrick Vieira für die Playoffs ließen Domenech dann dünnhäutig werden.

Er drohte, die Pressekonferenz zu verlassen. Trapattoni war "enttäuscht", weil ein Unentschieden "das gerechte Ergebnis gewesen wäre".

"Wir spielen mit Herz"

Der "Mister" setzt vor dem Rückspiel am Mittwoch im Stade de France in St. Denis voll auf den Kampfgeist seiner Elf. "Wir sind Iren, wir spielen mit unserem Herzen", sagte der Italiener.

"Wir können in Paris ein Tor erzielen. Ich hoffe vor allem auf die Standards. Ich werde auf alle Fälle dieselbe Mannschaft aufstellen."

Anelka hat Respekt

Domenech warnte, dass erst 90 von vermutlich 180 Minuten in den Playoffs gespielt seien, und auch seine Spieler blieben vorsichtig.

Anelka sagte: "Wir werden am Mittwoch spielen, um zu gewinnen. Denn wenn die Iren ein Tor erzielen, dann wird es schwierig."

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