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Giovanni Trapattoni hofft nach wie vor auf eine WM-Teilnahme mit den Iren © imago

Der Fußballverband von der grünen Insel hat bei FIFA-Boss Sepp Blatter angefragt, als zusätzliche Mannschaft zugelassen zu werden.

Johannesburg - Nach dem umstrittenen Qualifikations-Aus in den Playoff-Spielen gegen Frankreich hat Irlands Fußball-Verband (FAI) den Weltverband FIFA gebeten, als 33. Land an der WM-Endrunde 2010 in Südafrika teilnehmen zu dürfen.

Dies erklärte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nach einem Treffen mit einer irischen Delegation.

"Die Iren wissen, dass das Spiel nicht wiederholt werden kann und die Schiedsrichter-Entscheidung endgültig ist. Daher haben sie auch keine Bestrafungen von Unparteischen oder Spielern gefordert", berichtete Blatter.

"Aber sie haben sehr höflich gefragt, ob sie die 33. Mannschaft bei der WM sein könnten."(DATENCENTER: WM-Qualifikation)

Der FIFA-Boss will das Anliegen nun an das Exekutivkomitee seines Verbandes, das am kommenden Mittwoch in Kapstadt zusammentrifft, weiterleiten. 162841(DIASHOW: Das sind die WM-Teilnehmer)

Zwei Tage später findet in der südafrikanischen Metropole bereits die Gruppenauslosung der WM-Endrunde statt.

Durch Handspiel bedingtes Ausscheiden

Die Iren stützen ihren Bestrebungen darauf, dass sie im Playoff-Rückspiel gegen die Franzosen vor knapp zwei Wochen nur aufgrund eines von Schiedsrichter Martin Hansson unbemerkten Handspiels von Thierry Henry, in dessen Folge William Gallas das entscheidende 1:1 erzielte, ausgeschieden seien.

Mit zwei Anträgen auf Wiederholung des Spiels waren die Iren bei der FIFA erfolglos geblieben.

Selbst Henry hatte sich nach seiner Aktion geläutert gezeigt und eine Neuansetzung der Partie als "gerechteste Lösung" bezeichnet.

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