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Das neu errichtete Nelson-Mandela-Bay-Stadion bietet 49.500 Zuschauern Platz © getty

Allen kritischen Stimmen zum Trotz, hat es der Gastgeber rechtzeitig geschafft mit dem Bau der WM-Stadien fertig zu werden.

Aus Kapstadt berichtet Martin Volkmar

Kapstadt - Den Medien aus aller Welt hat sich Kapstadt bei der WM-Auslosung am vergangenen Wochenende von seiner besten Seite präsentiert.

Auch das neu errichtete Stadion im Stadtteil Green Point war nachts als leuchtendes Wahrzeichen von weit her zu erkennen.

Die Arena wurde vom deutschen Architektenbüro GMP gebaut ? ebenso wie die DFB-Vorrundenspielorte Durban und Port Elizabeth. 181113(DIASHOW: Das sind die Stadien)

Und diese wie die anderen sieben WM-Stadien werden allen Unkenrufen zum Trotz Monate vor dem Auftakt am 11. Juni 2010 fertig sein.(Der Spielplan)

"Nie das Gefühl, dass wir es nicht schaffen können"

"Ich hatte nie das Gefühl, dass wir es nicht schaffen werden", sagte der aus Mönchengladbach stammende Architekt Robert Hormes Sport1.de bei einer Besichtigung der Kapstädter Arena.

Allerdings wird die die deutsche Mannschaft hier frühestens ihr WM-Viertelfinale am 3. Juli bestreiten, dann möglicherweise wie 2006 erneut gegen Argentinien.

Bis dahin ist es aber ein weiter Weg durch vier andere Arenen: Zum Auftakt spielt die DFB-Auswahl am 13. Juni in Durban gegen Australien.

Am 18. Juni kommt es in Port Elizabeth zum Duell mit Serbien und schließlich trifft das Team von Joachim Löw am 23. Juni gegen Ghana im Johannesburger Soccer City Stadium an.

Eröffnungsspiel und Finale in Soccer City

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Dort finden auch am 11. Juni das Eröffnungsspiel zwischen Südafrika und Mexiko sowie am 11. Juli das Endspiel statt. (Alle Gruppen im Überblick)

Sollte sich die deutsche Elf als Gruppensieger fürs Achtelfinale qualifizieren, müsste sie nach Bloemfontein reisen, als Zweiter nach Rustenburg.

Bei einem Weiterkommen könnte es neben Kapstadt erneute Auftritte in Durban und Johannesburg geben.

Sport1.de nennt die Details über die möglichen deutschen Spielorte.

Durban (erstes Gruppenspiel gegen Australien, evtl. Halbfinale)

Die Arena am Ort des alten Kings Park Stadium bietet 70.000 Zuschauern Platz.

Optisch wird das Moses-Mabhida-Stadion von zwei großen Stahlbögen geprägt, die das Dach in einer Höhe von etwa 100 Metern überspannen.

Durban verfügt über den bedeutendsten Hafen des Kontinents und ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Südafrikas. Darunter sind rund zwei Millionen Inder, auch Mahatma Ghandi lebte hier.

Port Elizabeth (zweites Gruppenspiel gegen Serbien, evtl. Spiel um Platz drei)

Das neu erbaute Nelson-Mandela-Bay-Stadion fasst 49.500 Zuschauer.

Die Hafenstadt mit 1,1 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt der Provinz Ostkap, aus der Ex-Präsident Nelson Mandela stammt.

Johannesburg / Soccer City (drittes Gruppenspiel gegen Ghana, evtl. Viertelfinale und Finale)

Das Soccer-City-Stadium liegt im Südwesten von Johannesburg und wird als letztes der zehn WM-Arenen fertig werden.

Mit einer von 80.000 auf 94.700 Plätze ausgebauten Kapazität ist es das größte in Südafrika. Daneben liegt SAFA House, das neue Hauptquartier des südafrikanischen Fußballverbandes und des nationalen WM-Organisationskomitees.

Die Stadt mit rund 3,2 Millionen Einwohnern und einem riesigen Einzugsgebiet ist das Finanz- und Handelszentrum des Landes.

Kapstadt (evtl. Viertelfinale oder Halbfinale)

Die Arena im Stadtteil Green Point mit Blick aufs Meer und auf den Tafelberg bietet 70.000 Zuschauern Platz.

Bloemfontein (Achtelfinale als Gruppensieger)

Das Free-State-Stadion wurde bereits 1952 errichtet und nun auf rund 45.000 Sitzplätze ausgebaut.

Schon bei der Afrikameisterschaft 1996 und der Rugby-WM 1995 war es Austragungsort.

Rustenburg (Achtelfinale als Gruppenzweiter)

Das Royal-Bafokeng-Stadion ist nach dem rund um Rustenburg lebenden Bafokeng-Volk benannt.

Das Stadion wird fasst 42.000 Sitzplätze und ist damit die kleinste Arena der WM.

Die weiteren Arenen:

Johannesburg: Ellis-Park-Stadion (60.000 Zuschauer)Pretoria: Loftus-Versfeld-Stadion (55.000 Zuschauer)Polokwana: Peter-Mokaba-Stadion (45.000 Zuschauer)Nelspruit: Mbombela-Stadion (45.000 Zuschauer)

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