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Thierry Henry (r.) wechselte 2007 vom FC Arsenal zum FC Barcelona © getty

Der Franzose kommt nach seinem Handspiel im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Irland mit einem blauen Auge davon.

München - Der französische Nationalspieler Thierry Henry wird für sein Handspiel im WM-Qualifikationsspiel gegen Irland nicht bestraft.

Die Disziplinarkommission des Weltverbandes FIFA sah keine Handlungsmacht, da ein nachträgliches Einschreiten laut FIFA-Statuten nicht möglich ist, wenn die Offiziellen das Vergehen während des Spiels nicht bemerkt haben.

"Die Disziplinarkommission ist zu dem Schluss gekommen, den Fall nicht zu verhandeln, da das Handspiel kein schwerwiegender Verstoß gegen den Disziplinar-Kode (Artikel 77a) der FIFA ist", hieß es in einer Mitteilung.

Nur in diesem Fall hätte der Ausschuss noch eine Strafe verhängen können.

Wiederholungsspiel abgelehnt

Der Stürmer vom FC Barcelona hatte in der Verlängerung des Relegations-Rückspiels Frankreichs gegen Irland am 18. November durch ein Handspiel das 1:1 von William Gallas eingeleitet.

Durch das Unentschieden schaffte die "Equipe tricolore" den Sprung zur WM-Endrunde 181113(Diashow: Hier wird gespielt).

Nach dem offenkundigen Regelverstoß des 32-Jährigen hatte es internationale Proteste und zahlreiche Forderungen nach einem Nachholspiel gegeben.

Henry selber hatte in einer persönlichen Erklärung eine Neuansetzung der Begegnung als "die fairste Lösung bezeichnet". Die FIFA hatte eine Wiederholung des Spiels jedoch abgelehnt.

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