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Fangsicher und immer auf dem Posten: Rene Adler bei seinem Länderspiel-Debüt © getty

Der Youngster überzeugt und hält gegen Russland den Vorsprung fest. Gewohnt stark im Nationaltrikot auch: Lukas Podolski.

München - Furiose erste Hälfte, aber am Ende musste die DFB-Elf um ihren 2:1-Sieg zittern. Torhüter Rene Adler hielt den Vorsprung ein ums andere Mal fest.

Insgesamt lieferte die deutsche Mannschaft aber eine gute Leistung ab, was sich auch in der Einzelkritik wiederspiegelt.

Gerade die Youngster wie Adler und Piotr Trochowski überzeugten. Gewohnt stark im Nationaltrikot auch: Lukas Podolski.

Die Einzelkritik:

Rene Adler: Bewahrte die DFB-Auswahl bei seinem Debüt in der 55. Minute mit einem tollen Reflex vor dem Ausgleich. Der 23-Jährige machte einen souveränen und konzentrierten Eindruck.

Arne Friedrich: Hatte zu Beginn erhebliche Probleme, stabilisierte sich dann aber und ließ kaum mehr etwas anbrennen.

Per Mertesacker: In seinem 50. Länderspiel mit einer allenfalls soliden Vorstellung. Wirkte nach längerer Verletzungspause einige Male etwas hüftsteif. Hatte Glück, als sein Fehler vor dem Pfostenschuss von Alan Dsagojew drei Minuten vor dem Ende nicht bestraft wurde.

Heiko Westermann: In der Anfangsphase wie zuletzt in Finnland mit kleineren Wacklern, danach aber immer sicherer und engagierter in den Zweikämpfen. Rettete in einigen brenzligen Situationen. Leitete aber zusanmmen mit Lahm das 1:2 leichtfertig ein.

Philipp Lahm: Der Münchner war über weite Strecken ein Aktivposten. Sah beim 1:2 der Russen aber nicht gut aus, was seine starke Vorstellung etwas schmälerte.

Bastian Schweinsteiger: Behauptete viele Bälle, sehr ballsicher und mit einer Weltklasse-Vorarbeit zu Ballacks 2:0. Baute nach dem Wechsel ab.

Michael Ballack: Der Kapitän agierte bei seiner Rückkehr vor allem vor der Pause sehr entschlossen. Kämpferisch und läuferisch ein Vorbild. Krönte seine starke Leistung mit seinem Tor zum 2:0.

Thomas Hitzlsperger: Sehr aufmerksam und zweikampfstark in der Defensivarbeit, auf die er sich weitgehend beschränkte. Gutes Stellungsspiel.

Piotr Trochowski: Gutes Verständnis mit Lahm. Immer anspielbar, gute Dribblings, gefährliche Standards und Pech bei einem Lattenschuss. Leitete das 2:0 ein.

Miroslav Klose: Diesmal ohne Torerfolg, aber sehr beweglich und mit guten Anspielen. Bereitete auch die Führung durch Podolski vor, mit dem das Zusammenspiel gut klappte.

Lukas Podolski: Wie immer im Nationaltrikot wie ausgewechselt, nicht nur wegen seines 31. Länderspieltors. Obwohl der 23-Jährige bei Bayern weiterhin nur zweite Wahl ist, sprühte er vor Selbstvertrauen und konnte insbesondere in der ersten Hälfte einmal mehr in der DFB-Auswahl überzeugen.

Mario Gomez: Kam in der 71. Minute für Klose. Viel in Bewegung, aber ohne Torchance.

Torsten Frings: Musste zunächst überraschend auf der Bank Platz nehmen, kam sechs Minuten vor dem Ende aber zumindest für Trochowski ins Spiel.

Simon Rolfes: Kam in der dritten Minute der Nachspielzeit für Hitzlsperger ins Spiel.

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