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Franck Ribery erzielte den Anschlusstreffer für die Franzosen © getty

Frankeich erreicht in Rumänien nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden. Trainer Raimond Domenech sah viel Positives.

Constanta/Paris - Dank Franck Ribery hat Raymond Domenech den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen.

Der Mittelfeldstar von Bayern München war der überragende französische Spieler beim 2:2 (1:2) nach einem 0:2-Rückstand in Constanta gegen EM-Teilnehmer Rumänien.

Ribery (38.) sorgte für das wichtige Anschlusstor und bereitete den Ausgleich durch Yoann Gourcuff (69.) vor.

"Auch für den Trainer gespielt"

"Wir haben diesmal nicht nur für uns, sondern auch für den Trainer gespielt", sagte Ribery. Die Rumänen waren durch Florentin Petre (6.) und Dorin Goian (17.) im heimischen Constanta in Führung gegangen.

Dennoch: die Zukunft von Raymond Domenech als Trainer der Equipe Tricolore bleibt ungewiss. Am Mittwoch berät die Spitze des Fußball-Verbandes über die Zukunft des glücklosen Chefcoaches.

Zuversicht bei Domenech

"Wir sind noch im Rennen", resümierte Domenech und stellte das Positive in den Vordergund:

"Was ich in der letzten halben Stunde gegen Serbien und diesmal in der zweiten Halbzeit gesehen haben, gibt mir die Sicherheit zu behaupten, dass wir unser Ziel erreichen:"

Lob für den Bayern-Star

In der Heimat gab es Lob für den Torschützen aus der Bundesliga: "Ribery bringt Les Bleus in die Erfolgsspur zurück", schrieb "L'Equipe" und sah auch Gutes: "Trotz eines katastrophalen Starts hat die französische Mannschaft noch das Wesentliche gerettet."

Und "Le Parisien" meinte: "Wir kamen nur mit einem Punkt zurück, doch das ist besser als Nichts." Von einer Trainer-Rettung wollte aber kein Blatt schreiben.

Abwehr bleibt Problemzone

Schmerzlich vermisst wurde im defensiven Mittelfeld Kapitän Patrick Vieira, der sich beim Aufwärmen eine Zerrung zugezogen hatte und kurzfristig ausfiel. Die Abwehr bleibt das große Sorgenkind der Mannschaft.

In den letzten sechs Spielen kassierte das Team von Domenech 14 Gegentore.

Nach drei Spielen rangiert der frühere Welt- und Europameister in der Qualifikationsgruppe sieben mit nur vier Punkten hinter Tabellenführer Serbien und Litauen (beide sechs Punkte) und sogar hinter den punktgleichen Österreichern, die gegen die Färöer nicht gewinnen konnten, nur auf dem vierten Rang.

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