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Ariel Ortega spielte zuletzt im Jahr 2003 für die Argentinier © getty

Ortega soll sein Comeback für Argentiniens Nationalelf feiern. Amanatidis verzichtet auf einen WM-Einsatz für Griechenland.

München - Argentiniens Nationaltrainer Diego Maradona hat für das Länderspiel am 5. Mai gegen Haiti überraschend Ariel Ortega in seinen 17-köpfigen Kader berufen.

Durch die Berufung in das Aufgebot darf der 36 Jahre alte Spielmacher von River Plate Buenos Aires auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Südafrika hoffen. (Der WM-Spielplan)

Für Ortega, der 86 Länderspiele für die Albiceleste absolviert hat, wäre es nach 1994, 1998 und 2002 die vierte Teilnahme an einer WM-Endrunde.

"Es war für mich immer das Größte, für die Nationalmannschaft zu spielen. Ich habe das Trikot lange nicht getragen und weiß, dass die Berufung nicht bedeutet, dass ich bei der WM dabei bin", sagte Ortega.

Einer von über 100

Der 1,70 m kleine Mittelfeldspieler mit dem Spitznamen "El Burrito" (der kleine Esel) ist einer von mehr als 100 Spielern, die Maradona in seiner 18-monatigen Amtszeit berufen hat.

Schon im vergangenen Jahr sollte Ortega sein Comeback feiern, was damals jedoch an einer Verletzung gescheitert war.

Im Aufgebot für das Haiti-Spiel stehen keine Legionäre.

SPORT1 fasst weitere Nachrichten im Vorfeld der WM 2010 zusammen:

Amanatidis schließt Teilnahme aus

Trotz eines erfolgreichen Comebacks bei Eintracht Frankfurt hat der griechische Nationalstürmer Ioannis Amanatidis eine Teilnahme an der WM 2010 ausgeschlossen.

"Ich verzichte auf die WM. Das habe ich beschlossen, das ist definitiv. Es macht keinen Sinn", sagte der 28-Jährige, der seine Entscheidung bereits Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel mitgeteilt hat.

Nach seiner zweiten Knorpel-Operation am rechten Knie Anfang November hatte Amanatidis am Dienstag beim 6:0-Testspielsieg der Hessen gegen den unterfränkischen Bezirksoberligisten FC Hassfurt seine Rückkehr auf den Platz gefeiert und gleich den 1:0-Führungstreffer erzielt.

"Es wäre schön gewesen"

Das operierte Knie bereitete dabei zwar keine Probleme mehr, richtig rund lief Amanatidis allerdings noch nicht.

"Mir fehlt die Spielpraxis, ich wäre auch in sechs Wochen noch nicht zu 100 Prozent fit", sagte Amanatidis: "Eine WM wäre schön für den Lebenslauf, aber was hätte es mir gebracht, wenn ich dann mal fünf oder zehn Minuten gespielt hätte? Dann soll lieber ein anderer Spieler hinfahren, der topfit ist und der Mannschaft helfen kann."

Mexikos Stürmer Sabah fällt aus

Die mexikanische Nationalmannschaft muss bei der WM auf Stürmer Miguel Sabah verzichten. Der 30-Jährige zog sich im Training bei einem Zusammenprall eine Sehnenverletzung im rechten Bein zu und fällt voraussichtlich mehr als einen Monat aus.

Daher werde der Torjäger des mexikanischen Erstligisten Monarcas Morelia nicht weiter zum Kreis der mexikanischen WM-Auswahl gehören, teilte der nationale Verband mit.

Sabah war einer von 17 in Mexiko unter Vertrag stehenden Spielern, die sich derzeit auf drei Länderspiele in den USA sowie ein abschließendes Heimspiel gegen Chile vorbereiten.

Das Team von Nationaltrainer Javier Aguirre trifft bei der WM-Endrunde in der Gruppe A auf Gastgeber Südafrika, Frankreich und Uruguay.

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