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Wayne Rooney ist Englands großer WM-Hoffnungsträger © imago

Englands Nationalteam wird von giftigen Tieren heimgesucht. Italien verspielt seine Sympathien. SPORT1 hat die WM-Splitter.

München - Alarmbereitschaft beim englischen Nationalteam: Das Mannschaftshotel in Rustenburg wird laut der englischen Zeitung "The Sun" von gefährlichen Killer-Schlangen belagert.

Die Plätze des WM-Quartiers werden vor jeder Trainingseinheit gründlich nach Pythons, Kobras, Puffottern und Schwarzen Mambas durchsucht (Der WM-Spielplan).

Nach Eintritt der Dunkelheit darf kein Spieler mehr die Plätze betreten.

Die medizinische Abteilung hat bereits vorgesorgt und sich mit Gegengift bewaffnet, falls ein Spieler gebissen werden sollte.

"Wir sind auf Notfälle vorbereitet. Gegengift ist vorrätig und wir werden der Mannschaft erklären, wie sie Schlangen gegenübertreten sollen", beruhigt der ortsansässige Gesundheitschef Dr. Keba Mokgethi die Situation.

Die elektrischen Zäune stoppen zwar Phytons, aber nicht die kleineren giftigen Spezien.

Hirte schlägt Alarm

Ein einheimischer Hirte will ein Dutzend Puffottern gesehen haben, ein Farmer spricht sogar von einer sechs Meter langen Phyton. "Ich konnte zurückweichen und fliehen", erklärte er.

Die Schwarze Mamba hat sogar genügend Gift in ihrem Biss, um zwei Fußball-Mannschaften zu töten.

SPORT1 fasst die WM-Splitter zusammen:

Italien verspielt Sympathien

Nicht gerade mit Rückenwind hat für Weltmeister Italien die heiße Phase der Vorbereitung auf die Titelverteidigung bei der Endrunde in Südafrika begonnen.

Die "Squadra Azzurra" musste sich nach der Ankunft in ihrem Trainingsquartier im Alpenort Sestriere ein gellendes Pfeifkonzert anhören, nachdem die Spieler von Trainer Marcello Lippi die Autogrammwünsche ihrer stundenlang wartenden Anhänger beharrlich ignoriert hatten. Lippi beklagte auch den mangelnden Rückhalt bei Fans und Medien für seine Personalpolitik.

Die Kritik an seinem Verzicht auf mehrere Weltmeister von 2006 wie Luca Toni, Fabio Grosso und Francesco Totti will der 61-Jährige allerdings an sich abtropfen lassen: "Nicht einmal der Papst genießt absolute Zustimmung. Ich muss damit leben, dass nicht alle mit mir einverstanden sind."

Zur Vorbereitung wird der Titelverteidiger am 3. Juni in Brüssel ein Testspiel gegen Mexiko bestreiten. Zwei Tage danach folgt in Genf ein Match gegen die Schweiz.

?Facebook-Verbot für spanische Nationalspieler

Der spanische Nationaltrainer Vicente Del Bosque hat seinen Spielern im Vorfeld der WM die Nutzung sozialer Netzwerke wie Twitter oder Facebook verboten. Das berichten verschiedene spanische Medien. Die Maßnahme gilt auch für die Vorbereitung auf die WM-Endrunde am Kap.

Del Bosque will mit der Maßnahme verhindern, das Interna aus dem Lager des Europameisters an die Öffentlichkeit dringen.

FIFA bleibt auf Tickets sitzen

Eine zufriedenstellende Auslastung der Stadien ist wieder infrage gestellt.

Medienberichten im Gastgeber-Land zufolge soll der Weltverband FIFA weitere und bereits als verkauft erachtete Kartenkontingente auch für stark nachgefragte Spiele zurückerhalten haben.

Bislang blieb der Absatz der insgesamt 2,9 Millionen WM-Tickets trotz nachträglicher Sonderaktionen hinter den Erwartungen der Macher zurück.

Zuletzt hatte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter allerdings dennoch eine 95-prozentige Auslastung der Arenen in Aussicht gestellt.

Südafrika eröffnet Schnellgerichte

In Südafrika sind 56 eigens für die WM eingerichtete Schnellgerichte eröffnet worden.

Die Sondertribunale sollen sich ausschließlich mit strafrelevanten Angelegenheiten beschäftigen, die im Zusammenhang mit der WM stehen.

"Wir wollen vermeiden, dass die bereits bestehenden Gerichte während der WM zusätzlich belastet werden", sagte Sprecher Tlali Tlali vom südafrikanischen Justizministerium.

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