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Maxi Rodriguez erzielte zwei Treffer für Argentinien © getty

Die Gauchos gewinnen bei einem WM-Test auch ohne ihren Superstar. Portugal enttäuscht gegen einen Fußball-Zwerg.

Melbourne - Deutschlands Vorrundengegner Australien hat 20 Tage vor dem Duell mit der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) einen ersten Härtetest bestanden.

Gegen WM-Teilnehmer Neuseeland siegten die "Socceroos" im Melbourner Cricket Ground 2:1 (0:1).

In WM-Form präsentierte sich auch England, das sich in London mit 3:1 (2:1) gegen Mexiko durchsetzte, sowie Argentinien beim 5:0 gegen Kanada.

Portugal blamierte sich dagegen beim 0:0 gegen die Kapverdischen Inseln und hat nach dem lustlosen und uninspirierten Auftritt gegen den 117. der Weltrangliste bis zum Turnierauftakt noch viel Arbeit vor sich - wie Gastgeber Südafrika, der sich 1:1 (1:1) von Bulgarien trennte.

Südkorea schlägt Japan

In einem rein asiatischen Vergleich von WM-Teilnehmern behielt Südkorea durch ein 2:0 (1:0) gegen Japan die Oberhand.

Für Australien trafen Dario Vidosic von Bundesligist 1. FC Nürnberg (57.) und Brett Holman vom niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar (90.+4).

Chris Killen (FC Middlesbrough) hatte die "All Whites" bereits in der 16. Minute in Führung gebracht.

England gewinnt Test

Außer auf Deutschland trifft Australien in der WM-Gruppe D auf Ghana und Serbien. (Der WM-Spielplan)

Vor 88.638 Zuschauern in London schossen Ledley King (17.) und Peter Crouch (34.) eine 2:0-Führung für England heraus.

Nach dem Anschlusstreffer von Guillermo Franco (45.) stellte Glen Johnson (47.) den Endstand für den Weltmeister von 1966 her.

Rodriguez erzielt Doppelpack

Zum Kantersieg der Argentinier steuerten Maxi Rodriguez (16. und 32.), Angel di Maria (37.), Carlos Tevez (63.) und Maradona-Schwiegersohn Sergio Aguero (71.) die Tore bei.

Superstar Lionel Messi fehlte mit einer Knie-Blessur. Die WM ist jedoch nicht in Gefahr.

Für Südafrika war Siyabonga Sangweni (20.) im WM-Spielort Johannesburg erfolgreich. Waleri Bojinow (31.) konnte ausgleichen für die nicht für die WM qualifizierten Bulgaren.

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