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Fernando Torres spielt seit 2007 fü Liverpool in der englischen Premier League © getty

"El Nino" kann nach seiner Verletzung wieder am Training teilnehmen. Ghanas Starspieler wird die WM verpassen. WM-Splitter.

München - Spaniens Stürmerstar Fernando Torres ist zweieinhalb Wochen vor Beginn der WM ins Training des Europameisters zurückgekehrt.

Der 26-Jährige, der im EM-Finale 2008 gegen Deutschland den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte, absolvierte am Donnerstag erstmals seit Ende April wieder das volle Programm.

Torres hatte sich am 18. April einer Meniskus-Operation im rechten Knie unterzogen.

Damit war er für den Saison-Endspurt des FC Liverpool in der englischen Premier League ausgefallen.

SPORT1 fasst weitere WM-Splitter zusammen:

Essien fällt aus

Deutschlands Gruppengegner Ghana muss bei der WM auf seinen Superstar Michael Essien verzichten.

Der Mittelfeldspieler, Teamkollege des ebenfalls verletzten deutschen Nationalmannschaftskapitäns Michael Ballack beim FC Chelsea, fällt mit einer Knieverletzung aus.

Essien hatte die Verletzung beim Afrika-Cup im Januar erlitten.

Ghana trifft zum Abschluss der Gruppe D am 23. Juni in Johannesburg auf Deutschland. Die weiteren Gruppengegner sind Serbien und Australien (Der WM-Spielplan).

Van Marwijk streicht vier Spieler

Der niederländische Nationaltrainer Bert van Marwijk hat seinen endgültigen Kader für die Weltmeisterschaft n Südafrika benannt.

Aus dem vorläufigen Kader wurden der frühere Schalker Bundesliga-Profi Orlando Engelaar (PSV Eindhoven), Ron Vlaar (Feyenoord Rotterdam), Vurnon Anita (Ajax Amsterdam) und Jeremain Lens (Alkmaar) gestrichen.

In Arjen Robben, Mark van Bommel (beide Bayern München), Khalid Boulahrouz (VfB Stuttgart), Joris Mathijsen, Eljero Elia (beide Hamburger SV) sowie des in der vergangenen Saison von Bayern München an Celtic Glasgow ausgeliehenen Edson Braafheid wurden insgesamt sechs Bundesliga-Legionäre nominiert.

Sex-Freigabe für "Gauchos"

Grünes Licht für den Verkehr: Argentiniens Nationalspieler haben von ihrem Teamarzt eine Sex-Erlaubnis für die WM in Südafrika erhalten.

"Sex ist für alle ein Bestandteil des Lebens. Mit gleichbleibenden Partnern und ohne Champagner ist das möglich", sagte Donato Villami in einem Interview mit "Radio Del Plata".

Die Spieler von Nationaltrainer Diego Maradona sollen allerdings nur an spielfreien Tagen zur Tat schreiten.

"Sex in Erholungsphasen kann ebenso wie Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern zum Problem werden", sagte Villami.

Bunjaku profitiert von Streller-Verletzung

Albert Bunjaku vom Bundesligisten 1. FC Nürnberg ist doch noch auf den WM-Zug in Richtung Südafrika aufgesprungen.

Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld nominierte den Stürmer am Mittwoch für den verletzten Marco Streller nach. Der 26-jährige Bunjaku hat bislang zwei Länderspiele für die Eidgenossen absolviert.

Ex-Bundesligaprofi Streller hatte sich einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen und fällt daher für die Endrunde aus.

Der ehemalige Spieler des VfB Stuttgart und 1. FC Köln hat das Quartier der `Nati" in Crans Montana bereits verlassen.

Streller war in der vergangenen Saison mit 21 Toren bester Torschütze des FC Basel.

Spanien zahlt Rekordprämie

Den Fußballstars von Europameister Spanien winkt im Falle des WM-Titelgewinns in Südafrika eine Rekordprämie von 550.000 Euro.

Darauf einigten sich der spanische Verband und die Mannschaft. Damit haben die Iberer die bislang höchste WM-Prämie aller 32 Mannschaften ausgelobt.

Bislang hatte Argentinien die höchste Prämie veranschlagt. Die Spieler um Superstar Lionel Messi würden für den dritten Titelgewinn mit jeweils 520.000 Euro belohnt, in England wurde eine Prämie von 470.000 Euro ausgehandelt.

Die deutschen Fußballer müssten sich beim Titelgewinn mit 250.000 Euro begnügen.

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