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Nemanja Vidic spielt seit 2006 bei Manchester United © getty

Der deutsche Gegner sucht noch nach seiner WM-Form und muss im Testspiel eine Niederlage einstecken. Auch Kamerun gewinnt nicht.

München - Niederlage für Serbien, Kamerun nur Remis und Spanien gewinnt nur knapp:

Zwei Wochen vor dem Start der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) sind einige Teilnehmer offenbar noch auf der Suche nach ihrer Form.

Der deusche Gruppengegner Serbien verlor sein Testspiel im österreichischen Klagenfurt gegen Neuseeland überraschend mit 0:1 (0:1), der viermalige Afrikameister Kamerun und WM-Debütant Slowakei trennten sich 1:1 (0:1).

Nur mit viel Mühe gewannen die Spanier gegen Saudi Arabien 3:2 (1:1). Ebenfalls knapp mit 2:1 (1:0) setzte sich die USA gegen die Türkei durch. (Der WM-Spielplan)

Drei Bundesligaprofis in der Startelf

Für Neuseeland erzielte Shane Smeltz in der 22. Minute den Siegtreffer. Im Team der Serben standen in Neven Subotic (Borussia Dortmund), Zdravko Kuzmanovic (VfB Stuttgart) und Zoran Tosic (1. FC Köln) drei Bundesliga-Profis in der Anfangsformation.

Serbien, das am 18. Juni in der Vorrunde in Port Elizabeth auf Deutschland trifft, muss in der Gruppe D zudem gegen Australien und Ghana antreten.

Knapper Sieg für Spanien

In Innsbruck erzielten Spaniens David Villa (31.), Xabi Alonso (59.) und Rückkehrer Fernando Llorente (90.) die Tore für die Iberer. Osama Hawsawi (59.) und Mohammad Al-Sahlawi (74.) trafen für die "Saudis".

Stürmerstar Fernando Torres stand im Kader, wurde aber nicht eingewechselt.

Der 26-Jährige, der im EM-Finale 2008 gegen Deutschland den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte, hatte am Donnerstag erstmals seit Ende April wieder das volle Trainingsprogramm absolviert.

Bei der WM treffen die Spanier in der Vorrundengruppe H auf die Schweiz, Honduras und Chile.

Berg und Salihovic treffen

Bosnien Herzegowina, letzter Testspiel-Gegner der deutschen Nationalmannschaft musste sich in Solna Gastgeber Schweden mit 2:4 (0:1) geschlagen geben. Die Bosnier treffen am kommenden Donnerstag in Frankfurt/Main auf das Team von Bundestrainer Joachim Löw.

Ola Toivonen (44.), Jonas Olsson (68. und 82.) und der Hamburger Bundesliga-Profi Marcus Berg in der Nachspielzeit erzielten die Tore für die Skandinavier. Sejad Salihovic (47.) von 1899 Hoffenheim und Ermin Zec (90.) trafen für die Bosnier.

Einen Sieg landete auch die USA. Nach der türkischen Führung durch Arda Turan (27.), drehten schließlich Jozy Altidore (58.) und Clint Dempsey (75.) doch noch das Spiel zugunsten der US-Amerikaner.

Eto'o kommt später

In Klagenfurt schoss Kamil Kopunek (6.) die Slowaken 1:0 in Führung, bevor Kamerun, das ohne Champions-League-Sieger Samuel Eto'o von Inter Mailand antrat, durch Ehoh Eyong (83.) zum Ausgleich kam.

Eto'o, der Torjäger und Star des Teams, wird erst in den kommenden Tagen zum Kader stoßen. (GAMES: Das WM-Tippspiel)

Slowakei ohne Karhan

Die Slowakei muss dagegen bei der WM auf ihren Kapitän Miroslav Karhan verzichten. Der Mittelfeldspieler des Bundesligisten FSV Mainz 05 laboriert an einer Oberschenkelverletzung und muss mindestens drei Wochen pausieren.

"Leider gehört sowas zum Fußball dazu", sagte der 33-Jährige der slowakischen Nachrichtenagentur "SITA". "Ich bin sehr enttäuscht. Es fällt mir schwer, mehr zu sagen."

Rekord-Nationalspieler Karhan, der in dieser Bundesliga-Saison 30 Spiele für Mainz bestritt, wäre mit 96 Länderspiel-Einsätzen der erfahrenste Akteur im Kader von Trainer Vladimir Weiss gewesen.

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