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Am Ende aber ist Argentinien qualifiziert - und Maradona sorgt gleich für den nächsten Eklat, indem er die kritischen Journalisten beleidigt, sie könnten ihm nun einen... naja, lassen wir das
Diego Maradona wurde 1986 als Spieler mit Argentinien Weltmeister © getty

Nach dem Rücktritt von Argentiniens Nationaltrainer Basile bringt sich das Fußball-Idol selber als Nachfolger ins Gespräch.

Buenos Aires - Fußball-Idol Diego Maradona hat sich nach dem Rücktritt von Argentiniens Nationaltrainer Alfio Basile als Nachfolger ins Gespräch gebracht.

"Es wäre eine große Freude für mich, die Nationalmannschaft zu trainieren", sagte der Weltmeister von 1986 in einem Telefoninterview für einen lokalen Fernsehsender.

Er sei "absolut gewillt" und stehe der Mannschaft zur Verfügung. "Vielleicht bin ich derzeit der Letzte in der Kandidatenliste, aber ganz sicher bin ich die erste Wahl in den Herzen der Argentinier", sagte Maradona.

Sergio Batista als heißester Kandidat

Als wahrscheinlicher gilt jedoch eine Einbindung als Assistent oder Berater.

Derzeit ist Maradona ohne feste Aufgabe. Zuletzt spielte "D10S" in einer Nostalgie-Hallenfußballserie mit ehemaligen Weggefährten aus der Nationalmannschaft zwei Duelle gegen Brasilien aus.

Heißester Kandidat auf die Nachfolge Basiles ist derzeit Sergio Batista, der die argentinische Auswahl in Peking zum Olympiasieg führte.

Pleite in Chile

Zudem werden Ex-Rekordnationalspieler Diego Simeone, Trainer des Traditionsklubs River Plate Buenos Aires, und San-Lorenzo-Coach Miguel Angel Russo gehandelt.

Basile hatte nach dem 0:1 in Chile in der WM-Qualifikation seinen Hut genommen. Die Albiceleste hatte zuvor noch nie in einem Pflichtspiel gegen ihr Nachbarland verloren.

Der argentinische Fußball-Verband (AFA) will sich bei der Suche Zeit lassen. Die "Eliminatoria 2010", in der die `Gauchos" nach zehn von 18. Spieltagen nur auf Rang drei liegen, wird erst Ende März 2009 fortgesetzt.

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