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Branco (l.) gewann 1994 zusammen mit Romario das WM-Endspiel gegen Italien © getty

Der brasilianische Ex-Weltmeister hat einen pikanten Erfolgs-Tipp. Für ein südafrikanisches Duo hatte eine Affäre negative Folgen.

Johannesburg - Es ist pikant.

Torhüter Rowen Fernandez von Arminia Bielefeld und Starspieler Benni McCarthy sind offenbar nicht aus Fitnessgründen aus dem WM-Kader gestrichen worden (242946DIASHOW: Die WM-Ausfälle).

Der wahre Grund soll eine unrühmliche Frauen-Geschichte sein (Der WM-Tabellenrechner).

Wie südafrikanische Medien am Dienstag berichteten, sollen die beiden Profis nach dem Länderspiel gegen Kolumbien am 27. Mai (2:1) unerlaubt Frauen mit auf ihr Hotelzimmer genommen haben.

Bewiesen wurde der Vorfall offenbar durch Video-Aufzeichnungen des Hotels, die Südafrikas Trainer Carlos Alberto Parreira zugespielt wurden.

SPORT1 fasst weitere WM-Splitter zusammen:

Branco: Sex bringt Erfolg

Brasiliens Weltmeister von 1994, Branco, hat der Selecao einen Geheimtipp für eine erfolgreiche WM verraten: Sex.

"Sex bei der WM sollte nur verboten sein, wenn du ihn mit der Frau eines Kollegen hast. Auch ins Bordell zu gehen, ist nicht okay. Aber sonst? Welchen Schaden kann Sex schon anrichten?", wird der 46 Jahre alte Ex-Profi im englischen Boulevardblatt "The Sun" zitiert.

1994 habe die Liebe der Selecao geholfen, meinte Branco. "Mein Sohn Stefano wurde während der WM gezeugt, als ich einen freien Tag mit meiner Frau in San Francisco verbrachte. Sex ist gut, weil es die Anspannung löst. Wir haben die WM nach 24 Jahren endlich wieder gewonnen, es hat also nicht geschadet", sagte er.

Nationaltrainer Dunga, 1994 Brancos Kapitän, hat zwar Besuche der Frauen und Freundinnen der Spieler in Südafrika erlaubt, Sex soll aber nur möglich sein, wenn es die Vorbereitung auf die Spiele nicht stört. "Nicht jeder mag Sex, nicht jeder mag Eis", sagte er.

Auch Alkohol nicht schlimm

Neben heißen Nächten haben die Brasilianer 1994 offenbar aber auch das ein oder andere Gelage erlebt.

"Wir waren professionell, aber es war erlaubt zu trinken. Wir haben drei-, viermal auch einen gehoben, um abzuschalten. Was ist daran schon schlimm? Wenn es ein Problem wäre, würde in Ländern wie England und Deutschland, wo die Leute Bier trinken, gar kein Fußball gespielt", berichtete Branco.

Chilavert lästert über Italiener

Der frühere paraguayische Nationaltorhüter Jose Luis Chilavert hat nur Spott für den Auftaktgegner der Nationalmannschaft seines Landes übrig.

"Ich glaube, dass Paraguay den Weltmeister schlagen wird. Die Italiener sind zu einer sehr alten Truppe verkommen. Die sind müde und haben zuletzt nicht sehr gut auf sich aufgepasst", sagte Chilavert dem "Radio Jovem Pan".

Tipps vom Golftrainer

Volle Konzentration für erfolgreiches "Einlochen": Golftrainer Steve McRae hat den Fußballstars für etwaige Elfmeterschießen eine Herangehensweise wie beim Abschlag nahegelegt.

"Wenn man sich schon vor dem Anlauf Gedanken über einen Erfolg oder ein Scheitern macht, ist das Risiko eines Fehlschusses ungleich größer", sagte der australische Coach.

"Wie beim Golf sollte man sich ausschließlich darauf konzentrieren, wohin man den Schuss platzieren will und was man selbst beeinflussen kann."

Warmer Empfang für Serbien

Mit Brot und Salz ist Deutschlands Gruppengegner am Dienstag in Südafrika empfangen worden.

Im WM-Quartier in Johannesburg erwartete die Mannschaft von Trainer Radomir Antic, am 18. Juni zweiter Gegner der Deutschen, neben dem typisch serbischen Brauch auch Musik aus der Heimat, die später von südafrikanischen Vuvuzelas abgelöst wurde.

Bangen um Boulahrouz

Die niederländische Nationalmannschaft muss im WM-Auftaktspiel gegen Dänemark am Montag möglicherweise auf Khalid Boulahrouz verzichten (Der WM-Tabellenrechner).

Der Innenverteidiger vom Bundesligisten VfB Stuttgart brach am Dienstag das Training der Elftal in Johannesburg wegen einer Knöchelverletzung ab und humpelte mit einem dicken Eisverband vom Platz.

"König Otto" in Sorge

Trainer Otto Rehhagel bangt vor dem WM-Auftaktspiel der griechischen Nationalmannschaft am Sonntag gegen Südkorea um den Einsatz von Abwehrspieler Vangelis Moras.

Er laboriert an einer Oberschenkelverletzung und bildet normalerweise mit Socratis Papastathopoulos ein eingespieltes Gespann.

Villa: England kann Weltmeister werden

Spanien hat auch England auf der Rechnung. "Ja, England ist definitiv gut genug für den WM-Titel. Ich denke, sie haben die perfekte Generation."

"Individuell haben sie mit die besten Spieler - sowohl in der Abwehr, als auch im Mittelfeld und im Angriff", sagt Angreifer David Villa der "Sun".

Choupo-Moting neben Eto'o?

Der Bundesliga-Profi Eric-Maxim Choupo-Moting auf einen Stammplatz neben Superstar Samuel Eto'o in der Nationalmannschaft von Kamerun hoffen.

"Ich habe großes Vertrauen ins Zusammenspiel zwischen Eric und Samuel. Beide sind intelligente Spieler, die sich auf dem Platz sofort verstehen. Das sehe ich in jedem Training", sagt Nationaltrainer Paul Le Guen.

"Blinde" Neuseeländer

Dichte Rauchschwaden im Township Daveyton haben am Montagabend das erste Training der neuseeländischen Nationalmannschaft im Norden von Johannesburg behindert.

Trainer Ricki Herbert unterbrach die Einheit sofort und setzte die Übungen erst nach Konsultation der medizinischen Abteilung fort (Der WM-Tabellenrechner).

Ihr normales Programm konnten die All Whites nicht absolvieren, die Spieler atmeten teilweise durch ihre Trainingsshirts. Zahlreiche Township-Bewohner hatten anscheinend im Freien auf offenem Feuer gekocht.

Nigeria: Keine Verantwortung

Nach der FIFA und dem WM-Organisationskomitee in Südafrika hat auch der nigerianische Fußballverband jegliche Verantwortung für die Massenpanik im WM-Test gegen Nordkorea angelehnt.

"Niemand kann mit dem Finger auf Nigeria zeigen, wir haben damit überhaupt nichts zu tun", sagte Generalsekretär Bolaji Ojo-Oba: "Wir haben keine Fehler gemacht."

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