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Cristiano Ronaldo besuchte Nelson Mandela in dessen Wohnhaus © getty

Portugals Superstar trifft den ehemaligen Präsidenten Südafrikas. Bei den Australiern bricht das "Saturday Night Fever" aus.

München - Große Ehre für Portugals Superstar Cristiano Ronaldo:

Der Weltfußballer von 2008 durfte am Mittwoch Südafrikas ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela in dessen Zuhause besuchen.

Neben dem Profi von Real Madrid waren auch Nationaltrainer Carlos Queiroz und Sportdirektor Carlos Godinho bei dem Termin dabei, teilte der portugiesische Verband (FPF) mit.

Mandela, der im Juli seinen 92. Geburtstag feiert, wird der WM-Eröffnungsfeier am Freitag nach Angaben seiner Familie "mindestens 10 bis 15 Minuten lang" beiwohnen.

SPORT1 hat weitere News von der WM in Südafrika zusammengefasst.

Travolta besucht Deutschlands Gegner Australien

Hollywood-Superstar John Travolta wird am Samstag den deutschen WM-Auftaktgegner Australien besuchen. (der Spielplan)

Teamsprecher Adam Mark bestätigte, dass der amerikanische Schauspieler die Socceroos in der prunkvollen Kloofzicht Lodge 50 Kilometer nördlich von Johannesburg beehren werde: "Er kommt, um der Mannschaft Glück zu wünschen und Mut zuzusprechen."

Travolta hatte im vergangenen Jahr vor Ort im Stadion von Sydney miterlebt, wie sich die Australier durch ein 2:1 gegen Japan für die WM qualifiziert hatten.

Von der Stimmung begeistert, hatte der lizenzierte Pilot und Inhaber einer Boeing 707 angeboten, die Socceroos nach Südafrika zu fliegen. Dazu kam es dann aber nicht.

Sechs Verletzte bei Ansturm auf Fan-Zone

Beim Ansturm Tausender Fans auf die offizielle Fanzone in Kapstadt sind am Donnerstag sechs Personen verletzt worden. "Die Menschen wollten unbedingt hinein und sind nur noch vorangedrängt. Glücklicherweise wurde die Ordnung schnell wiederhergestellt", sagte Stadtsprecher Pieter Cronje.

Die Fanzone in Kapstadt befindet sich auf dem Grand Parade, dem größten Platz der Stadt, auf dem Nelson Mandela 1990 seine erste Rede als freier Mann nach 27-jähriger Haft hielt.

Am vergangenen Sonntag waren bei einer Massenpanik während des Test-Länderspiels der WM-Teilnehmer Nigeria und Nordkorea in Johannesburg 15 Fans zum Teil schwer verletzt worden.

Italiener spenden Teil ihrer Prämien

Die italienischen Nationalspieler haben auf den Streit um ihre WM-Prämien reagiert und angekündigt, einen Teil des Geldes zu spenden.

"Wir haben innerhalb der Mannschaft darüber diskutiert" sagten Kapitän Fabio Cannavaro und Torhüter Gianluigi Buffon der Nachrichtenagentur "ANSA". (Die WM-Kader im Überblick).

"Die Stiftung, die die Feier zum 150. Jahrestag der italienischen Einheit finanziert, hat große Probleme. Wir sehen uns als Symbol der Einheit. Also haben wir beschlossen, dass im Erfolgsfall jeder Spieler einen Teil seiner Prämien, wieviel das auch immer sein wird, an die Stiftung spendet".

Roberto Calderoli, Minister der Regierung Berlusconi, hatte die 240.000 Euro, die der Weltmeister im Falle einer Titelverteidigung bekommen soll, als "ungehörig" bezeichnet.

"Jede Arbeit, die gute Resultate bringt, wird belohnt", sagte Cannavaro. "Aber es stimmt, das sind Krisenzeiten. Also haben wir uns für die gute Sache entschieden."

Slowaken mit WM-Quartier unzufrieden

Die Slowakei ist unzufrieden mit ihrem WM-Quartier. "Um ehrlich zu sein: Das Hotel entspricht nicht unseren Wünschen", sagte Nationaltrainer Vladimir Weiss:

"Wir kamen hierher, und wir werden auch hier bleiben, aber es muss eine Verbesserung der Bedingungen stattfinden. Bei der Ankunft habe ich mich geärgert."

Die Slowaken sind im The Villas Luxury Suite Hotel in Pretoria abgestiegen.

Sneijder feiert Geburtstag im Team-Hotel

Partystimmung im niederländischen Team-Hotel: Wesley Sneijder feierte fünf Tage vor dem ersten WM-Spiel der Elftal am Montag gegen Dänemark im Kreis seiner Kollegen ausgelassen seinen 26. Geburtstag.

Der Mittelfeldspieler von Champions-League-Gewinner Inter Mailand musste 26 Kerzen auspusten, zudem spendete eine Zeitung zwei Torten.(GAMES: Das WM-Tippspiel)

"Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn meine Freundin dabei sein könnte", sagte Sneijder, der mit der niederländischen TV-Moderatorin Yolanthe cabau van Kasbergen liiert ist. Das Paar will in fünf Wochen heiraten.

Bondscoach Bert van Marwijk hatte den Spielern während der ersten Phase des Turniers Frauenbesuche verboten. Erst zum Viertelfinale dürften die besseren Hälften einfliegen.

Verhaftung droht: Sudans Staatschef kommt nicht

Sudans Staatschef Umar Hasan Ahmad al-Baschir hat seine Teilnahme an der Eröffnungsfeier der WM abgesagt.

Wie das sudanesiche Außenministerium bestätigte, lehnte der Präsident eine Einladung der südafrikanischen Regierung ab.

In Südafrika droht al-Baschir, der 2009 vom Internationalen Gerichtshof wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Krisenregion Dafur angeklagt wurde, eine Verhaftung.

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