Das Niveau der WM ist bisher dürftig. Nur Deutschland, die Niederländer und die Südamerikaner machen einen starken Eindruck.

Fast eine Woche ist es her, dass die WM mit dem 1:1 zwischen Südafrika und Mexiko eröffnet wurde.

Mittlerweile haben alle Mannschaften mindestens ein Spiel absolviert.

Die Gastgeber stehen nach dem 0:3 gegen Uruguay vor dem Aus, die Fans der "Bafana Bafana" haben nur noch wenig Hoffnung, dass ihr Team die nächste Runde erreicht.

Grund enttäuscht zu sein haben aber nicht nur die Südafrikaner.

Für die Spanier war das 0:1 gegen die Schweiz ein Schock.

Vielleicht auch ein Weckruf zur richtigen Zeit, den in der Vergangenheit war die "Seleccion" bei Weltmeisterschaften des Öfteren nach guten Leistungen in der Gruppenphase dann in der K.o.-Runde gescheitert - wie zuletzt 2006 im Achtelfinale gegen Frankreich.

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Der Vizeweltmeister, Weltmeister Italien und Mitfavorit England haben sich bei ihren ersten Auftritten aber auch wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.

Europas Fußball-"Großmächte" präsentierten sich bei ihren Spielen erschreckend harmlos und ohne Ideen.

Im Gegensatz zur deutschen Mannschaft, die im bisher wohl besten Spiel der WM gegen Australien einen überzeugenden Sieg landete, diesen aber gegen Serbien bestätigen muss.

Auch die Leistung der Niederländer beim 2:0 gegen Dänemark gehört zu den besseren Partien dieser WM, deren Niveau bisher aber viele Wünsche offen lässt.

Doch nicht zum ersten Mal werden die Fans bei einer Weltmeisterschaft enttäuscht. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

In der Rückblende wird nur vieles verklärt, denn an die vielen mäßigen Spiele der WM 2006 oder auch 2002 erinnert sich heute keiner mehr.

Sogar die WM 1990 in Italien gilt heute international als spielerisch schwaches Turnier - mit Ausnahme der deutschen Mannschaft.

Vielleicht ein gutes Omen für einen vierten Titelgewinn des DFB-Teams.

Wobei die Verantwortlichen gut daran tun, den Ball flach zu halten, denn realistische Aussagen über die Titelchancen der Löw-Elf sind nach einem Spiel nicht seriös.

Nach dem ersten Spieltag haben neben Deutschland und den Niederlanden zudem die Mannschaften aus Südamerika zu den Gewinnern.

Brasilien gewann zwar nur glanzlos und mit viel Mühe gegen Außenseiter Nordkorea, doch Argentinien, Uruguay, Chile und auch Paraguay zeigten, dass mit ihnen zu rechnen ist.

Auch Nordkorea hatten nur die wenigsten einen derart guten Auftritt wie bei der knappen Niederlage gegen Brasilien zugetraut.

Von den afrikanischen Mannschaften hat zwar nur Ghana einen Sieg feiern können, doch auch das Team der Elfenbeinküste darf nach dem 0:0 gegen Portugal noch auf das Achtelfinale hoffen.

Für die Stimmung in Südafrika wäre es allerdings enorm wichtig, dass die Mannschaft des Gastgebers die nächste Runde erreicht.

Die Südafrikaner hatten von diesem Wintermärchen geträumt, doch die Realität sieht leider anders aus.

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