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Luis Fabiano geht in der Primera Division für den FC Sevilla auf Torejag. © getty

Brasilien feiert Luis Fabianos "heilige Hand". Die italienische Presse fragt: "Lippi, ist das alles?". Die Pressestimmen.

Johannesburg - In Brasilien wird nach dem 3:1 gegen die Elfenbeinküste Doppel-Torschütze Luis Fabiano in den höchsten Tönen gelobt.

"Der Löwe ist zurück", heißt es in der "Lance". In Argentinien zieht man derweil Vergleiche zu der legendären "Hand Gottes" von Diego Maradona.

Titelverteidiger Italien dagegen wird nach dem blamablen 1:1 gegen Neuseeland von der heimischen Presse mit Hohn und Spott überschüttet.

"Italien bleibt im Sumpf und versinkt immer mehr", schrieb der "Corriere dello Sport". Und "Tuttosport" ist sich sicher: "Diese Nationalmannschaft verdient bestimmt nicht den Einzug ins Achtelfinale."

Nach dem 2:0 von Paraguay gegen die Slowakei werden in Nelson Valdez und Lucas Barrios zwei aktuelle und in Roque Santa Cruz ein ehemaliger Bundesligaspieler gelobt.

SPORT1 fasst die Pressestimmen zu den WM-Spielen vom Sonntag zusammen:

Brasilien - Elfenbeinküste

Brasilien

"Lance": Luis Fabiano brilliert. Der Löwe der Selecao ist wieder zurück und lässt den Elefanten keine Chance.

"Zero Hora": Drei Tore, die heilige Hand und ein brasilianischer Sieg im Soccer City. Es war ein Erfolg des Mannschaftsspiels.

"O Globo":Brasilien lässt die rabiat einsteigenden Ivorer hinter sich. Das Spiel war von Aggressionen geprägt. Luis Fabiano ragte heraus, bedauerlich waren die Härte der Spieler von der Elfenbeinküste und die strittige Hinausstellung Kakas.

"Estados de Minas": Die Geschichte wiederholt sich. Erneuter Sieg gegen ein afrikanisches Team.

"Estado de Sao Paulo": Die Show von Luis Fabiano. Brasilien schaut schon auf den Rivalen im Achtelfinale.

Argentinien

"Ole": Mit der Hand Gottes. Aber um ein Diego zu sein, fehlten die Engländer und der unmögliche Winkel.

Paraguay - Slowakei

Paraguay

"La Nacion": Brasilien im Achtelfinale, Paraguay fast durch und Italien im Fegefeuer.

"Ultima Hora": Ein großer Auftritt Paraguays. Das Risiko mit dem Dreigestirn Barrios, Valdez und Santa Cruz machte sich bezahlt (GAMES: das WM-Tippspiel).

"ABC": Paraguay feiert Sieg am Vatertag.

Italien - Neuseeland

Italien

"Gazzetta dello Sport": Lippi, ist das alles? Bei dieser Nationalmannschaft fehlt alles, Italien droht das WM-Aus. Wo sind die Weltmeister geblieben?

"Corriere dello Sport": Azzurri, was für eine Pein! Eine konfuse Mannschaft ohne Identität und Ideen. Italien bleibt im Sumpf und versinkt immer mehr. Es ist traurig, eine derartige Nationalmannschaft zu sehen.

"Tuttosport": Entweder ändert sich etwas, oder wir gehen alle nach Hause. Diese Nationalmannschaft verdient bestimmt nicht den Einzug ins Achtelfinale.

"Repubblica": Italien, ein Flop. Ein Elfmeter Iaquintas ist alles, was von den Weltmeistern von Berlin übrig bleibt. Das ist das ungefährlichste Italien der letzten 40 Jahre. Vor allem die erste Halbzeit verdient einen Ehrenplatz in der Horrorgalerie der Azzurri.

"Corriere della Sera": Chaos und fehlende Qualität. Neuseeland ist bestimmt die schlechteste Mannschaft dieses Turniers. Italien ist auf verheerende Weise in die Tiefe gesunken. Besonders besorgniserregend ist Lippis Konfusion.

Neuseeland

"NZ Herald": Die All Whites haben sich und das ganze Land stolz gemacht. Dieses Spiel geht als eine der großen Sensationen in die Geschichte ein.

"TVNZ": Diese All Whites der WM 2010 müssen jetzt in einem Atemzug mit den Größten des neuseeländischen Sports genannt werden, ob nun dem Goldachter der Olympischen Spiele von München 1972 oder dem Rugby-Weltmeisterteam von 1987, und das wird auf immer und ewig so bleiben.

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