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Ottmar Hitzfeld ist seit 2008 für die Nationalmannschaft der Schweiz verantwortlich © getty

Der 61-Jährige will als Trainer der "Nati" weitermachen. Die Zukunft zweier Trainerkollegen ist weiter offen. Die WM-Splitter.

München - Trotz des enttäuschenden Ausscheidens in der WM-Vorrunde hat Ottmar Hitzfeld noch einmal bekräftigt, dass er Trainer der Schweizer Nationalmannschaft bleiben möchte.

"Ich bin nach wie vor stolz, Trainer der Schweizer Nationalelf zu sein - und bleibe es auch, wenn man mich noch will", sagte der 61-Jährige, dessen Vertrag bis zur EM 2012 läuft, dem "Kicker" 253025(DIASHOW: Tops und Flops der WM).

Hitzfeld will trotz des Scheiterns in Südafrika in der nahen Zukunft keinen Umbruch in der Mannschaft einleiten:

"Ich gehe davon aus, dass bis zu unserem nächsten Spiel gegen Österreich am 11. August sich nicht wahnsinnig viel ändern wird."

SPORT1 fasst weitere WM-Meldungen zusammen.

Antic lässt sich Zeit

Die Zukunft des serbischen Nationaltrainers Radomir Antic ist nach dem Vorrunden-Aus weiter offen.

"Ich werde mir Zeit nehmen für eine Entscheidung", sagte Antic auf einer Pressekonferenz in Belgrad (DATENCENTER: Das Achtelfinale).

Tomislav Karadzic, Präsident des serbischen Fußball-Verbandes FSS, hatte nach dem WM-Aus angekündigt, Antics Gehalt zu reduzieren und damit Spekulationen um eine mögliche Ablösung des Trainers ausgelöst.

Antic wiederum kündigte an, "alle meine Verpflichtungen" zu erfüllen. Sein Vertrag mit dem Verband läuft nach der EM 2012 aus.

Aguirres Zukunft offen

Nach dem Achtelfinal-Aus am Sonntag gegen Argentinien ist die Zukunft des mexikanischen Nationaltrainers Javier Aguirre weiter offen.

"Die Entscheidung hängt nicht von mir ab. Wenn wir nach Mexiko zurückgekehrt sind, werde ich dem Verband berichten. Dann sehen wir weiter", sagte der 51-Jährige nach der 1:3-Niederlage gegen die Albiceleste in Johannesburg.

Aguirre hatte Sven-Göran Eriksson im April 2009 als Coach von "El Tri" abgelöst.

Xabis Alonsos Einsatz fraglich

Die spanische Nationalmannschaft muss in ihrem WM-Achtelfinale am Dienstag in Kapstadt (Di., ab 20 Uhr im LIVE-TICKER) gegen Portugal womöglich auf Xabi Alonso verzichten.

Der Mittelfeldspieler von Real Madrid laboriert an einer Bänderverletzung im Knöchel, die er im letzten Vorrundenspiel gegen Chile (2:1) erlitten hatte.

Über Alonsos Einsatz soll erst unmittelbar vor dem Duell mit dem iberischen Nachbarn entschieden werden. Sicher nicht spielen kann Raul Albiol.

Der Verteidiger hatte sich im Training am rechten Knöchel verletzt. Er war aber nicht für die Startelf vorgesehen.

"BBC" korrigiert Peinlichkeit

Die "BBC" hat am Montag eine Peinlichkeit auf ihrer Website korrigiert. Auf einem Blog-Forum zum WM-Match zwischen England und Deutschland wurden am Sonntag gegen 15.55 Uhr die Texte der beiden Nationalhymnen angezeigt.

Für die deutschen Hymne war dabei in voller Länge der Text der ersten Strophe ("Deutschland, Deutschland über alles...) zu lesen, die seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr verwendet wird.

Nach der Wiedervereinigung ist die dritte Strophe ("Einigkeit und Recht und Freiheit...) auch offiziell die einzige Strophe der Nationalhymne.

Erst am Montagvormittag hatte die "BBC" ihren peinlichen Fehler bemerkt. Kommentarlos wurde danach nur noch der Text der englischen Hymne "God Save The Queen" angezeigt.

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