Spektakuläre Landschaften, interessante Städte und tolle Leute: Die Highlights aus fast sechs Wochen als WM-Reporter in Südafrika.

Löwe, Leopard, Büffel, Nashorn und Elefant - das sind Südafrikas "Big Five".

Bevor wir zurück nach Deutschland fliegen, wollen wir versuchen, sie alle noch vor unsere Kamera zu bekommen.

Giraffen, Gnus, Zebras, Nilpferde und Krokodile haben wir bereits gesehen, genauso wie spektakuläre Landschaften, interessante Städte und tolle Leute.

Und nicht zu vergessen: jede Menge Fußball.

Bevor es zurück in die Heimat geht, hier noch einmal ein paar Highlights aus fast sechs Wochen Südafrika.

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MENSCHEN:

Wir sind überall auf extrem freundliche und hilfsbereite Menschen gestoßen, die der WM ein besonderes Flair gegeben haben.

Ob Schwarze oder Weiße, ob Indischstämmige oder Einwanderer aus anderen afrikanischen Ländern, ob Arme oder Reiche - alle haben uns extrem freundlich aufgenommen.

Von ihrer entspannten Art und Lebensfreude können wir hoffentlich einen Teil für uns mitnehmen.

STÄDTE:

Johannesburg, "Joburg" oder "Jozie" ist so riesig in seiner Ausdehnung, dass man schnell die Orientierung verliert. Die Höhe, die Kälte und die schlechte Luft machen so manchem Besucher zu schaffen.

Genauso der Straßenverkehr. Staus, schlechte Straßen - Johannesburg ist nicht gerade ein "place to be".

Anders Kapstadt: In der "Mother City" haben wir uns sofort wie zuhause gefühlt, was auch am Wetter und unseren extrem netten Gastgebern Freddy und Sharon lag.

In Kapstadt selbst kann man viel erleben, die Ausflüge auf der Kap-Halbinsel waren wundervoll, der Abstecher in die Weinstadt Stellenbosch einfach ein Genuss.

Durban sollte sich jeder auf der Landkarte anstreichen, der einen schönen Strandurlaub erleben will und mal etwas anders sehen will als Spanien, Griechenland, Italien oder die Türkei.

Wem es am Meer langweilig wird, der kann Ausflüge in Wildreservate oder in die spektakulären Drakensberge machen - und sogar einen Abstecher ins Königreich Lesotho.

BEGEGNUNGEN:

Wir haben Menschen aus allen Teilen der Welt kennengelernt. Besonders beeindruckt hat mich Mustafa, ein Journalist aus Bangladesch.

In seiner Heimat ist Cricket Sport Nummer eins, aber er kannte sich im Fußball aus, dass es eine wahre Freude war, ihm in seinem lustigen Akzent zuzuhören.

Die Aufstellung des FC Bayern im Champions-League-Finale wusste er übrigens auswendig.

Der Besuch von Sean Dundee in unserem Bed and Breakfast in Durban war auch ein schönes Erlebnis. Ein Interview im Sand am Indischen Ozean macht man schließlich nicht alle Tage.

SPIELE:

Die deutsche Mannschaft in Südafrika zu sehen, hat unheimlich viel Spaß gemacht. Mir blieb manchmal wirklich die Spucke weg.

Die Spiele gegen Australien und Argentinien live im Stadion zu sehen, war ein absoluter Traum.

Die Tore gegen England waren phänomenal. Auch das nicht gegebene von Lampard. Schadenfreude ist schließlich die schönste Freude.

FANS:

Ihre Mannschaft hat es wieder nicht geschafft, aber die Niederländer sind die eindeutigen Fan-Weltmeister. Überall haben wir sie getroffen, ob in der Stadt, im Wildreservat oder am Strand - Oranje war die beherrschende Farbe in Südafrika.

Holland-Fans sind fast immer gutgelaunt und wissen zu feiern - genau wie Australier, und die verschiedenen Amerikaner.

Deutsche Fans waren nur wenige zu sehen. Vielleicht waren einfach zu viele in Reisegruppen unterwegs. Dann haben sie leider viel vom "wahren" Leben in Südafrika verpasst.

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