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Luis Fabiano erzielte 42 Tore in 87 Spielen für den FC Sevilla © imago

Von wegen Ronaldo oder Kaka! Luis Fabiano war der Mann des Abends bei Brasiliens Schützenfest gegen am Ende perplexe Portugiesen.

Brasilia - Nach zuletzt drei Nullnummern vor heimischer Kulisse hat Brasilien seine Fans mit einer 6:2 (2:1)-Gala gegen Portugal verwöhnt.

Während der amtierende Weltfußballer Kaka und sein möglicher Nachfolger Cristiano Ronaldo beim Schützenfest leer ausgingen, war Luis Fabiano, Stürmer vom FC Sevilla, mit drei Toren Mann des Abends in Brasilia.

Auf Portugals Coach Carlos Queiroz, der nach einer Niederlage und zwei Unentschieden in der WM-Qualifikation in die Kritik geraten ist, kommen nun ungemütliche Zeiten zu.

Dagegen fand Selecao-Coach Dunga auf die heftiger werdenden Gerüchte über seine Ablösung eine passende Antwort.

Bei der Eröffnung des Bezerrao-Stadions in Brasilias Satellitenstadt Gama gingen die Gäste vor der ausverkauften Kulisse von 20.000 Zuschauern nach drei Minuten durch Danny in Führung.

Doch bereits vor der Pause wendete Luis Fabiano (9./25.) das Blatt.

Maicon (56.), erneut Luis Fabiano (58.), Elano (65.) und der eingewechselte Adriano (90.) sorgten für die weiteren Treffer der Brasilianer, die sich noch ein Gegentor von Simao (62.) einfingen.

Während auf der Tribüne Brasiliens einstige Fußball-Asse Pele und Romario sowie Formel-1-Vizeweltmeister Felipe Massa Platz nahmen, waren auch die Bundesliga-Akteure beider Teams zunächst nur Zuschauer.

Erst in der Schlussphase kamen der Wolfsburger Josue bei Brasilien und der Bremer Hugo Almeida für die Portugiesen ins Spiel. Dagegen war für Werder-Regisseur Diego im Dunga-Team diesmal kein Platz.

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