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Diego Maradona schoss in 91 Länderspielen für Argentinien 34 Tore © imago

Das Heimdebüt des "Gaucho"-Coachs löst in Argentinien Euphorie aus. Brasilien muss wohl ohne einen Superstar auskommen.

Buenos Aires - Das Heimdebüt von Diego Maradona (Sa., ab 23.10 Uhr LIVESCORES ) hat in Argentinien eine neue Euphorie um die Nationalmannschaft entfacht.

Trotz der Negativserie von nur einem Sieg aus den jüngsten sieben WM-Qualifikationsspielen wird der zweimalige Weltmeister am Samstag gegen Venezuela vor vollem Haus im Monumental-Stadion von Buenos Aires spielen.

Dass ausgerechnet die Heimstätte des Erzrivalen River Plate das erste Pflichtspiel der "Gauchos" unter dem Kommando des Ex-Stars von Boca Juniors beheimatet, stört den neuen Coach des zweimaligen Weltmeisters wenig.

"Ich träume davon, dass das Stadion aus allen Nähten platzt und meine Spieler unter Applaus das Feld verlassen", sagte Maradona 28216(DIASHOW: Maradonas Karriere in Bildern), der mit den Länderspielsiegen in Schottland und Frankreich schon seine Feuertaufe bestanden hat.

Brasiliens Gegner will heranpirschen

Mit 16 Punkten aus zehn Spielen liegen die Argentinier mit Bayerns Martin Demichelis in der südamerikanischen WM-Qualifikation auf Platz drei hinter Spitzenreiter Paraguay (26) und Erzrivalen Brasilien (17) (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabellen).

Chile (16) hält bei noch acht Spieltagen das vierte und letzte Direktticket in der Hand. Uruguay (13) könnte als derzeitiger Fünfter über die Playoffs gegen einen CONCACAF-Vertreter 2010 nach Südafrika reisen.

Aus dem Verfolgerfeld hofft vor allem Ecuador mit einem Heimsieg am Sonntag gegen Brasilien, sich den Qualifikationsrängen weiter zu nähern.

Der WM-Achtelfinalist von 2006 hatte in den letzten beiden Eliminatorias den Rekordweltmeister im 2850 Meter hoch gelegenen Quito jeweils mit 1:0 bezwungen.

Selecao wohl ohne Kaka

Selecao-Coach Dunga, der die Bundesligaprofis Lucio (Bayern München) und Josue (VfL Wolfsburg) nominiert hat, muss wohl auf Milan-Star Kaka verzichten, der über Probleme im linken Fuß klagt.

Spitzenreiter Paraguay mit dem Dortmunder Nelson Valdez steht am Samstag vor einer Nagelprobe in Uruguay, das bei einer Niederlage den Kontakt zu den WM-Plätzen verliert.

Die Partie zwischen Kolumbien und Bolivien sowie der "Clasico del Pacifico" zwischen Peru und Chile, in dessen Kader der Leverkusener Arturo Vidal steht, komplettieren die elfte Eliminatorias-Runde.

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