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Maarten Stekelenburg debütierte im September 2004 gegen Liechtenstein in der Elftal © getty

Im SPORT1-Interview spricht Oranje-Keeper Maarten Stekelenburg über den Weg ins Finale und die Gründe für den Erfolg der "Elftal".

Aus Südafrika berichtet Thorsten Mesch

Kapstadt - Mit Ajax Amsterdam hat er den Titel in der niederländischen Liga knapp verpasst, mit der Nationalmannschaft hat Maarten Stekelenburg nun die Chance, im WM-Endspiel gegen Spanien am Sonntag den ganz großen Coup zu schaffen.

"Wir wollen den Pokal nach Hause holen", sagt der Torhüter, der durch seine Leistungen ins Blickfeld internationaler Spitzenklubs gerückt ist.

Auch der FC Bayern soll am 27-Jährigen, der mit seinen 1,97 Meter eine stattliche Erscheinung ist, interessiert sein.(Der SPORT1-WM-Spielplaner)

Im SPORT1-Interview spricht Maarten Stekelenburg über den Weg ins Finale, die Gründe für den Erfolg der "Elftal" und das Interesse der Bayern.

SPORT1: Beim ersten Gegentreffer gegen Uruguay haben Sie keine gute Figur abgegeben. War Diego Forlans Weitschuss zu schnell für Sie?

Stekelenburg: Ich habe den Ball zu spät gesehen und deshalb nicht gut reagiert. Das war mein Fehler, aber so etwas passiert.259948(DIASHOW: Bilder des Spiels)

SPORT1: Hier beklagen sich ja viele Torhüter über den Ball. Jabulani war also nicht schuld?

Stekelenburg: Nein, der Ball war nicht schuld (lacht).

SPORT1: Sie hatten Probleme mit der Hüfte. Sind Sie fit?

Stekelenburg: Ich habe nichts gespürt, ich bin fit.

SPORT1: Was war der Hauptgrund dafür, dass Sie es bis ins Finale geschafft haben?

Stekelenburg: Wir haben einen großen Teamgeist, aber auch sehr große individuelle Qualität in der Mannschaft. Durch Spieler wie zum Beispiel Dirk Kuyt, Arjen Robben oder Wesley Sneijder. Wir wussten von Anfang an, was wir tun, wir sind alle auf ein Ziel fokussiert und haben es verdient, im Endspiel zu stehen.(GAMES: Das WM-Tippspiel)

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SPORT1: Es wird viel über die holländische Offensive gesprochen. Kann die Abwehr da mithalten?

Stekelenburg: Wir haben viele gute Spieler in der Defensive. Als Joris Mathijsen verletzt war, hat Andre Ooijer ihn sehr gut ersetzt, auch Khalid Boulahrouz hat sich nahtlos eingefügt. Dazu haben wir vor der Abwehr noch Mark van Bommel und Nigel de Jong. Das ist ein großartiger Block. Die Defensive ist also kein Problem.

SPORT1: Rafael van der Vaart freut sich auf ein Endspiel gegen Spanien. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Stekelenburg: Mit ist es egal. Hauptsache, wir stehen im Endspiel.

SPORT1: Verspüren Sie Druck?

Stekelenburg: Nein, ich freue mich aufs Finale. Es ist meine erste WM, und dann gleich im Endspiel zu stehen, ist toll. Unser Ziel ist es, mit dem Pokal nach Hause zu kommen.

SPORT1: Spanien ist in der Offensive stark. Was für ein Spiel erwarten Sie?

Stekelenburg: Spanien will angreifen, dadurch werden wir vielleicht auch mehr Platz für unsere Gegenstöße bekommen. Mit Ausnahme von Brasilien haben alle Mannschaften gegen uns defensiv agiert und ihr System nach uns ausgerichtet. Spanien wird das nicht machen. Vielleicht profitieren wir davon, vielleicht aber auch nicht. Wir werden es sehen.

SPORT1: Bayern München scheint an Ihnen interessiert zu sein. Können Sie etwas dazu sagen?

Stekelenburg: Ich habe es gelesen, aber noch nichts gehört.

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