Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 soll nach Ansicht von Weltverbands-Präsident Joseph S. Blatter auf jeden Fall in Europa stattfinden.

Das sagte der FIFA-Chef am Montag nach einem Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Jose Luis Rodriguez Zapatero in Madrid.

"Im Moment gibt es unter den verschiedenen Kandidaten die Ansicht, dass es eine gute Lösung wäre, wenn die Kandidaten für 2018 nur aus Europa kämen", sagte Blatter:

"Es ist noch nicht endgültig entschieden, aber so ist der Plan, und er würde vieles einfacher machen." Demnach könnten sich Australien, Japan und die USA, die sich jeweils für 2018 oder 2022 beworben haben, auf die spätere WM konzentrieren.

Südkorea, Indonesien und Katar hatten sich ohnehin nur für 2022 beworben. Aus Europa haben alle bisherigen Kandidaten offengelassen, welche der Endrunden sie ausrichten wollen.

Kandidaten sind Russland und England mit alleinigen Bewerbungen, hinzu kommen Spanien und Portugal sowie die Niederlande und Belgien mit gemeinsamen Kandidaturen. Die WM 2010 findet in Südafrika statt, die 2014 in Brasilien.

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