Die deutsche Nationalmannschaft erhält bei der WM 2010 in Südafrika voraussichtlich erneut erst ab dem Erreichen des Viertelfinales eine Prämie.

"Grundsätzlich bin ich ein Freund der leistungsbezogenen Bezahlung", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger der "Bild".

Das Überstehen der Vorrunde und der Einzug ins Achtelfinale wird den Nationalspielern dagegen wie bei der WM 2006 in Deutschland keine zusätzlichen Einnahmen bescheren.

Auch bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz erhielt die Auswahl des DFB mit dem Einzug ins Viertelfinale gegen Portugal ihre erste Prämie.

"So eine Regelung könnte ich mir auch für die WM vorstellen. Grundsätzlich müssen wir abwarten, was die FIFA den teilnehmenden Nationen zahlt. Auch davon sind unsere Prämien abhängig", sagte Zwanziger, der eine Kürzung der Prämien allerdings nicht bestätigen wollte.

Bei der WM 2006 hätte es für den Titel die Rekordsumme von 300.000 Euro gegeben, bei der EURO 2008 hätten die Nationalspieler für einen Finalsieg 250.000 Euro erhalten.

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