Die Chancen auf eine Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika sind für den Engländer Gary Cahill praktisch auf Null gesunken.

Beim Verteidiger der Bolton Wanderers wurde ein Blutgerinnsel im Arm diagnostiziert, das den 24-Jährigen voraussichtlich für mehrere Monate außer Gefecht setzen wird. Eventuell kann Cahill in der laufenden Premier-League-Saison kein Spiel mehr bestreiten.

Cahill hatte bereits am Samstag die Partie gegen den FC Fulham (0:0) verpasst, nachdem sein Arm am Morgen massiv angeschwollen war. Der Abwehrspieler des Tabellen-17. wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde das Blutgerinnsel festgestellt.

Die Zwangspause ist für den aufstrebenden Cahill ein schwerer Rückschlag. Der Verteidiger war im vergangenen Jahr zum ersten Mal in den Kader der "Three Lions" berufen worden und durfte sich ernsthafte Hoffnungen auf eine Nominierung in den englischen WM-Kader machen.

"So enttäuscht wir auch sind. Gary ist gerade einmal 24 und hat blendende Aussichten auf eine tolle Karriere. Ich bin mir sicher, dass er bei der Weltmeisterschaft dabei gewesen wäre. Jetzt muss er aber erst einmal völlig gesund werden", erklärte Boltons Teammanager Owen Coyle.

Selbst wenn Cahill im Laufe der Saison noch einmal für die Wanderers spielen könnte, wären die Chancen auf das WM-Ticket mehr als gering. Englands italienischer Trainer Fabio Capello setzt für Südafrika auf Spieler, die in ihrem Klub regelmäßig zum Einsatz kommen und komplett fit sind.

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