Argentiniens Nationaltrainer Diego Maradona ist auf Konfrontationskurs. Gegen das vom nationalen Verband AFA am 24. Mai festgelegte Freundschaftsspiel gegen Kanada in Buenos Aires hat der 49-Jährige sein Veto eingelegt.

Die Partie ist von der Regierung des südamerikanischen Landes als Startschuss zu den Feiern anlässlich des Endes der Kolonialzeit vor 200 Jahren fest geplant.

"Die Meisterschaften enden erst spät, und die Spieler haben dann viele Einsätze in den Beinen. Wir wollen ihnen eine Pause geben, um dann mit Vollgas die Vorbereitung auf die WM aufzunehmen", erklärte "El Diez", der auf dem Weg nach Südafrika mit dem Team einen Zwischenstopp in Frankfurt einlegen will und für den 29. Mai einen Test gegen Ghana in England einplant.

Die Organisation des Duells gegen Kanada ist auf Verbands- und Regierungsseite jedoch schon weit vorangeschritten. Staatspräsident Cristina Kirchner hat ihr Kommen bereits fest zugesagt.

Maradona übertrug ausgerechnet dem ihm nicht immer wohl gesonnenen Seleccion-Generaldirektor Carlos Bilardo die Aufgabe, seinen Absagewunsch vorzutragen.

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