Drei Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat es erneut einen Zwischenfall in Johannesburg gegeben. Wie die Polizei mitteilte, wurde am Freitag auf einen der für die WM eingeführten Schnellbusse geschossen. Insassen kamen nicht zu Schaden, sie konnten unverletzt flüchten.

Es ist bereits die dritte Attacke auf einen der im August letzten Jahres eingeführten Busse.

Nur einen Tag nach Inbetriebnahme wurden zwei Insassen durch Schüsse schwer verletzt. Ein weiterer Fahrgast wurde Anfang März Opfer eines Angriffs. Seit der Einführung der Busse fürchtet die Taxi-Branche, die mit ihren Minibussen den Großteil des öffentlichen Nahverkehrs abdeckt, um ihre Umsätze.

Vertreter reagierten mit zum Teil gewalttätigen Protesten und tödlichen Revierkämpfen zwischen den Taxi-Betreibern.

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