Deutschlands Auftaktgegner Australien muss sich nach der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) einen neuen Trainer suchen. Nationalcoach Pim Verbeek gab am Montag bekannt, nach dem Turnier in der Kaprepublik zurückzutreten.

Der 54 Jahre alte Niederländer trägt bei den "Socceroos" seit Dezember 2007 als Nachfolger seines Landsmannes Guus Hiddink die sportliche Verantwortung und schaffte mit dem Team von Down under außer der WM-Teilnahme auch die Qualifikation für die Asienmeisterschaft.

Unter der Führung des früheren Co-Trainers von Bundesligist Borussia Mönchengladbach erreichte Australien in der Weltrangliste im September 2009 auf Position seine bislang beste Platzierung. Sein Team ist bei der WM-Endrunde in Südafrika am 13. Juni in der Gruppe D der erste Gegner der deutschen Nationalmannschaft.

"Es war ein schwierige Entscheidung. Ich habe jede Minute genossen, und wir haben fantastische Ergebnisse erzielt. Aber jetzt ist für mich die Zeit gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen", erläuterte Verbeek seine Entscheidung.

Verbeeks Demission nach der WM hatte sich bereits seit längerer Zeit abgezeichnet. Die Verzögerung seiner Unterschrift unter einen neuen Vertrag mit dem australischen Verband FA galt als Indiz für seine Amtsmüdigkeit.

FA-Präsident Ben Buckley kündigte in der Vorwoche denn auch schon an, für den Fall von Verbeeks Rücktritt eine langfristige Lösung anzustreben und nicht wie nach Hiddinks Abschied zunächst mit einem Interimscoach weiterzuarbeiten.

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