Bei Deutschlands WM-Auftaktgegner Australien deutet sich nach der Rücktritts-Ankündigung von Nationalcoach Pim Verbeek eine Fortsetzung der "Oranje"-Tradition auf dem Trainerposten an.

"Wir suchen in der ganzen Welt nach einem neuen Trainer. Wenn es um die Neuverteilung der Aufgabe geht, haben wir aber natürlich im Hinterkopf, dass wir zuletzt eine gute Erfolgsquote mit Niederländern erzielt haben", sagte Verbandspräsident Ben Buckley einen Tag nach Verbeeks Verzicht auf eine Verlängerung seines nach der WM auslaufenden Vertrages.

Buckley unterstrich mit Blick auf die WM das Vertrauen des Verbandes FFA in Verbeek, der im Dezember 2007 die Nachfolge seines Landsmannes Guus Hiddink übernommen hatte.

Er kündigte Beratungen mit dem früheren Co-Trainer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach über Kandidaten für dessen Nachfolge an. "Wir schätzen seine Ansichten sehr, und wir wären doch dumm, wenn wir in einer so wichtigen Frage wie der Besetzung des Nationaltrainer-Postens nicht seinen Rat einholen würden", sagte Buckley.

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