Otto Rehhagel will seine Zukunft als Trainer der griechischen Nationalmannschaft nicht von möglichen finanziellen Einbußen in dem von der Schuldenkrise geplagten Land abhängig machen.

"Auch wenn ich das doppelte Geld verdient hätte, würde ich auch nur ein Filet essen können", sagte der 71-Jährige der griechischen Zeitung "To Vima".

Der Verband EPO will den auslaufenden Vertrag mit dem Europameister-Coach von 2004 unbedingt verlängern, kann Rehhagel aber wegen finanzieller Probleme angeblich nur noch 70 Prozent seiner ursprünglichen Bezüge anbieten. "To Vima" berichtet über ein Treffen zwischen Rehhagel und der Verbandsspitze, in dem vereinbart wurde, erst nach der WM in Südafrika über die Zukunft des Nationaltrainers zu entscheiden.

Rehhagel nimmt im Sommer (11. Juni bis 11. Juli) erstmals als Trainer an einer WM-Endrunde teil. Die Griechen treffen in der Gruppe B auf Argentinien, Nigeria und Südkorea.

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