Die Fans sollten bei der WM in Südafrika aufpassen, wenn sie im Indischen Ozean baden wollen: Mit Bisswunden und durchtrennten Sehnen in beiden Füßen hat ein 35-jähriger Surfer vor der Küste von Port Alfred, rund 150 km vom WM-Spielort Port Elizabeth entfernt, eine Haifischattacke überlebt.

Brendan Denton befand sich etwa 100 m vom Strand entfernt und surfte auf den Wellen des Indischen Ozeans, als ein Hai ihn an den Füßen packte und unter Wasser zog. Geistesgegenwärtig löste der Südafrikaner die Leine, die seinen Fuß mit dem Surfbrett verbunden hatte.

Der Hai ließ von seinem Opfer ab, um mit dem Surfbrett im Maul aufs offene Meer hinauszuschwimmen. Freunde zogen den verletzten Mann aus dem Wasser und brachten ihn ins Krankenhaus, wo die Ärzte ihn sofort operierten.

Vor der Küste der größten Stadt Südafrikas am Indischen Ozean, Durban, haben die Behörden im Februar und März die Haischutznetze erneuert, um badende WM-Touristen vor einer möglichen Bissattacke zu schützen.

Auch wenn die Weltmeisterschaft im südafrikanischen Winter stattfindet, laden Tagestemperaturen von bisweilen 20 Grad zu einem Bad ein.

In Durban finden sieben WM-Spiele statt, darunter ein Halbfinale. Port Elizabeth ist Schauplatz von acht WM-Partien, darunter auch das Spiel um Platz drei.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel