Nationalspieler Thomas Hitzlsperger hat trotz seines Reservistendaseins bei Lazio Rom die Hoffnung auf eine WM-Teilnahme noch nicht aufgegeben.

"Natürlich ist es mein Wunsch, in Südafrika dabei zu sein. Aber es nützt nichts, mir jetzt den Kopf darüber zu zerbrechen, ob ich nominiert werde oder nicht", sagte der 28-Jährige der Tageszeitung "Die Welt".

In der laufenden Rückrunde ist der 51-malige Nationalspieler beim abstiegsbedrohten italienischen Serie-A-Klub erst dreimal zum Einsatz gekommen.

Mit Blick auf die Bekanntgabe des WM-Kaders am 6. Mai ist er sich dieser Problematik bewusst: "Ich denke, es ist

besser, wenn ich keine großen Erwartungen habe, gelassen bleibe und einfach schaue, wie die Entscheidung am Ende ausfällt."

In der Vorrunde war Hitzlsperger beim VfB Stutgart vom damaligen Trainer Markus Babbel als Kapitän abgesetzt worden, und auch unter Christian Gross kam er über die Reservistenrolle nicht hinaus.

Dennoch will er nicht nachkarten: "Es bringt absolut nichts, daran noch Gedanken zu verschwenden und womöglich Schuldige zu suchen. Natürlich war es enttäuschend, wie es am Ende gelaufen ist, da ich in Stuttgart überwiegend eine tolle Zeit hatte."

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