Oliver Bierhoff will einem möglichen Lagerkoller bei der deutsche Nationalmannschaft während der WM in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) mit diversen Maßnahmen vorbeugen.

Unter anderem plant der frühere DFB-Kapitän im deutschen Quartier Velmore-Grand-Hotel vor den Toren von Pretoria Videokonferenzen mit den Spielern und ihren Familien-Angehörigen.

"Damit kein Lagerkoller aufkommt und die Spieler Kontakt zu ihren Familien halten können, werden wir Videokonferenzen anbieten", sagte Bierhoff dem "Kölner Express".

Außerdem soll im Quartier eine sogenannte Players Lounge eingerichtet werden, in der die Profis einen Teil ihrer Freizeit verbringen können. Der DFB bieten den Akteuren während des Südafrika-Aufenthaltes zudem einen Computerkurs an.

"Wegen der Sicherheitslage ist es nicht möglich, einfach mal aus dem Hotel zu gehen und einen Kaffee zu trinken. Mit unserem Angebot wollen wir die Spieler beschäftigen", sagte Bierhoff.

Um die Mentalität und die Geschichte Südafrikas kennenzulernen, sollen die deutschen WM-Teilnehmer zudem im Vorfeld des Turniers den Film Invictus anschauen. In diesem Biographie-Drama geht es um Südafrikas Präsidenten Nelson Mandela.

Regisseur Clint Eastwood dient als Aufhänger der Geschichte die Ausrichtung und der Gewinn der Rugby-WM Südafrikas im Jahr 1995, mit der Friedensnobelpreisträger Mandela sein Volk unabhängig von der Hautfarbe über den Sport zusammengeführt hat.

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