Oliver Bierhoff rät dem Bundestrainer offen zu einer Begnadigung, Kevin Kuranyi reicht Joachim Löw die Hand zur Versöhnung: In den "Fall Kuranyi" ist am Wochenende neue Bewegung gekommen.

"Wir sind dankbar für jeden Spieler, der in Topform ist", sagte Nationalmannschafts-Manager Bierhoff im Interview dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Ich denke, wir wären nicht unglaubwürdig oder würden unser Gesicht verlieren, wenn wir gewisse Dinge überdenken, in diesem Fall die frühere Verfehlung von Kevin Kuranyi."

Damit schürte Bierhoff die Hoffnungen des Schalker Top-Torjägers (18 Saisontreffer) auf eine Teilnahme an der WM in Südafrika.

Der sagte nach dem 3:1 seines Klubs gegen Borussia Mönchengladbach zwar, zu Löw bestehe "nach wie vor kein Kontakt" - im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" zeigte er aber Bereitschaft zur Versöhnung.

"Ich habe damals einen Fehler gemacht, aber daraus habe ich gelernt. Man wird erwachsen und entwickelt sich weiter", sagte der 28-Jährige.

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