Der ehemalige französische Mittelfeld-Star und Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Michel Platini, sieht die deutsche Nationalmannschaft nicht als Titel-Favoriten bei der Weltmeisterschaft in Südafrika an.

"Spanien, England und Brasilien sind die drei großen Titelkandidaten. Sie haben die besten Mannschaften, die besten Spieler und spielen den besten Fußball", sagte Platini in einem Interview mit der "Hersant-Media-Gruppe". Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw sieht der einstige Weltklasse-Spieler in einer "zweiten Gruppe" mit Italien und Argentinien.

Der Equipe Tricolore traut Platini den erneuten Finaleinzug nicht zu: "Sie werden die Gruppenphase überstehen, aber sie gehören momentan nicht zur Weltspitze". Die französische Mannschaft, die 2006 im Finale gegen Italien unterlag, gehöre allerdings wie Deutschland, Argentinien, Italien, Portugal und den Niederlanden zu den Mannschaften, die schwer zu schlagen seien.

Deutschland trifft bei der WM (11. Juni bis 11. Juli) in der Gruppe D auf Australien (13. Juni), Serbien (18. Juni) und Ghana (23. Juni). Frankreich bekommt es in der Gruppe A mit Gastgeber Südafrika, Mexiko und Uruguay zu tun.

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