FIFA-Chef Joseph Blatter hat Vorwürfe zurückgewiesen, wonach er Katars Bewerbung für die Austragung der WM 2022 nur unterstütze, um seine Wiederwahl als Verbandsboss zu sichern.

"Aber sicher habe ich keinen Deal gemacht. Wie käme ich dazu? Als FIFA-Präsident werde ich mein Amt doch nicht missbrauchen", sagte Blatter der "Süddeutschen Zeitung" und der "Berliner Zeitung".

Am Wochenende waren Spekulationen laut geworden, Blatter habe bei einem Besuch in Doha die Bewerbung Katars nur deshalb gelobt, damit Asiens Fußballchef Mohamed Bin Hammam aus Katar bei der nächsten Wahl des FIFA-Präsidenten nicht gegen ihn antreten werde.

"Ich habe in Katar das Gleiche gemacht, was ich mit Herrn Medwedew und Herrn Putin in Moskau gemacht habe, was ich auch in Japan und mit dem koreanischen Präsidenten gemacht habe. Ich habe denen gesagt: Eure Kandidatur ist gut, aber nicht ich entscheide, sondern 24 Mitglieder des Exekutivkomitees. Das mache ich in jedem Land so", sagte Blatter.

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