Ein fünfstündiger Stromausfall in Johannesburg hat knapp sechs Wochen vor Beginn der Fußball-WM (11. Juni bis 11. Juli) für lautstarke Kritik in Südafrika gesorgt.

"Diese Situation darf nicht außer Kontrolle geraten. Südafrika muss sich während der WM von seiner besten Seite zeigen", sagte Oppositionspolitiker Sej Motau. Eine explodierte Trafostation hatte Teile der Stadt komplett lahm gelegt.

Der Ausfall rückte erneut das veraltete Stromnetz des Landes in den Blickpunkt. Schon Anfang Januar 2008 war es über mehrere Wochen immer wieder zu Stromausfällen gekommen. Zumindest die Versorgung der zehn WM-Stadien ist aber gesichert: Für den Notfall stehen eigene Generatoren zur Verfügung.

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