DFB-Präsident Theo Zwanziger hat einen Tag nach dem WM-Aus von Michael Ballack noch keinen direkten Kontakt zum Nationalmannschafts-Kapitän aufgenommen.

"Ich wollte ihn bewusst in dieser Situation nicht belasten. Es ist sehr schlimm für Michael. Aber wir haben uns verabredet", sagte Zwanziger am Dienstag am Rande eines Pressetermins in Frankfurt/Main und gab sich nach dem Ballack-Schock kämpferisch: "Die Mannschaft wird sich bei der WM stellen."

Bei der Frage, wer Ballack in Südafrika als Spielführer vertreten soll, hielt sich Zwanziger bedeckt. "Man muss das Champions-League-Finale abwarten. Man muss hoffen, dass es sportlich im Sinne der Bayern verläuft und alle gesund bleiben.

Dann wird der Bundestrainer seine Entscheidung treffen", äußerte der 64-Jährige. Heiße Kandidaten für den Kapitäns-Posten sind die Bayern-Profis Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger, die beide schon aushilfsweise die Binde getragen haben. Dem Berliner Arne Friedrich werden Außenseiterchancen eingeräumt.

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