In Südafrika sind 56 eigens für die WM eingerichtete Schnellgerichte eröffnet worden. Die Sondertribunale sollen sich ausschließlich mit strafrelevanten Angelegenheiten beschäftigen, die im Zusammenhang mit der WM stehen.

"Wir wollen vermeiden, dass die bereits bestehenden Gerichte während der WM zusätzlich belastet werden", sagte Sprecher Tlali Tlali vom südafrikanischen Justizministerium.

Für die Sondergerichte, die sich an allen neun Spielorten befinden und täglich 15 Stunden geöffnet sind, hat die Regierung 4,6 Millionen Euro investiert.

Die Gerichte werden sich bis zwei Wochen nach dem Ende der WM mit Strafverfahren beschäftigen. Ein Tätigkeitsschwerpunkt sollen Fälle mit Beteiligung ausländischer WM-Touristen sein.

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