Der dänische Nationaltrainer Morten Olsen hat sich nach der 0:1-Testspiel-Niederlage gegen den deutschen WM-Gruppengegner Australien in die immer längere Reihe der Kritiker am WM-Ball eingereiht.

"Wir haben mit einem unmöglichen Ball gespielt, an den wir uns erst noch gewöhnen müssen. Das ist keine Entschuldigung für die Niederlage, aber eine Ursache dafür. Es war sehr schwierig, diesen Ball zu kontrollieren und ihn bei Pässen auf Tempo zu bringen", sagte der frühere Trainer des 1. FC Köln.

Dänemark hatte in einem "typischen 0:0-Spiel" (Olsen) durch ein Tor des früheren Bundesliga-Profis Joshua Kennedy (71.) in Roodeport verloren.

Australiens Torwart Mark Schwarzer betonte nach dem Spiel, "dass wir uns wegen des Balles nicht verrückt machen lassen sollten. Es ist zwar mitunter unvorhersehbar, wohin er fliegt, und er hat echt seinen eigenen Kopf. Aber wir sollten da gelassen bleiben und uns einfach die Zeit nehmen, um uns an ihn zu gewöhnen", sagte er.

Kritik am WM-Ball Jabulani hatten zuvor schon die Torhüter Iker Casillas (Spanien), Gianluigi Buffon (Italien) und Julio Cesar (Brasilien) sowie der spanische Mittelfeldspieler Xabi Alonso und der italienische Angreifer Giampaolo Pazzini geäußert.

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