Knapp eine Woche vor dem Beginn der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) hat der Weltverband FIFA Kritik mehrerer Gesundheitsorganisationen an seiner angeblich mangelnden Kooperationsbereitschaft im Kampf gegen HIV und AIDS zurückgewiesen.

Der Verband und das Organisationskomitee hätten keine HIV-Beratungs- und Testkampagnen blockiert, hieß es in einer Mitteilung.

Zudem sicherte die FIFA der südafrikanischen Regierung in derem Kampf gegen die Immunschwächekrankheit ihre volle Unterstützung zu und betonte, dass gerade während WM eine erhöhte Verbreitungsgefahr des Virus bestünde. Um dem entgegenzuwirken, würden während der Veranstaltung Millionen von Kondomen und Informationsbroschüren an die Bevölkerung des WM-Gastgeberlandes sowie die angereisten Fans verteilt.

Im Rahmen der Fan-Feste bindet die FIFA zudem Aufklärungsmitteilungen in sein Infotainment-Programm ein und gestattet Werbeeinblendungen eines Kondomherstellers.

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