FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich bei einer Pressekonferenz erneut gegen den Einsatz von technischen Hilfsmitteln im Fußball ausgesprochen.

"Wir wollen nicht, dass die Technik Einzug hält. Wir möchten uns die Emotionen bewahren, vielleicht noch ein bisschen mehr als Emotionen: Leidenschaft", sagte der Schweizer bei einem gemeinsamen Auftritt mit Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma in Pretoria.

Anfang des Jahres hatte das International Board der FIFA die Einführung von technischen Hilfsmitteln wie dem Chip im Ball abgelehnt. Stattdessen wird das Experiment mit zwei Torrichtern vom Weltverband fortgeführt.

Blatter: "In einem Fußballspiel gibt es keine sozialen Unterschiede. Jeder ist gleich, und jeder im Stadion und vor dem Fernseher ist ein Experte. Kommt Technologie auf dem Feld zum Einsatz, dann braucht man keine Experten mehr."

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