Trotz des Ausfalls von Kapitän Rio Ferdinand für die WM in Südafrika will Teammanager Fabio Capello die englische Nationalmannschaft bis zum Auftakt gegen die USA am 12. Juni in Rustenburg nicht in Watte packen.

"Soll ich die Spieler nur noch schwimmen lassen, damit sich keiner mehr verletzt? Natürlich besteht weiter das Risiko, dass weiteren Spielern im Training etwas passiert. Aber mehr als auf Holz klopfen, können wir nicht tun", sagte Capello nach dem WM-Aus von Ferdinand.

Ferdinand hatte sich im Training der "Three Lions" im Royal Bafokeng Sports Campus bei einem Zweikampf mit Emile Heskey am linken Knie verletzt. "Ich fühle mich wie verhext. Das ist ganz bitter", sagte Englands etatmäßiger Kapitän, dessen WM-Aus an die Reaktionen bei der deutschen Nationalmannschaft nach der Knöchelverletzung von Ballack erinnerte.

Capello nominierte Michael Dawson von den Tottenham Hotspurs nach. Das Amt des Kapitäns wird Steven Gerrard vom FC Liverpool übernehmen.

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