Die hohen WM-Prämien für die italienischen Nationalspieler sorgen im Land des Weltmeisters für Empörung.

Ein Minister der Regierung Berlusconi, Roberto Calderoli, verlangt vom italienischen Verband FIGC, die Zahlungen drastisch zu kürzen. Die Spieler rief der Spitzenpolitiker der Partei Lega Nord auf, freiwillig auf ihre WM-Prämien zu verzichten.

Zuvor war bekannt geworden, dass die FIGC den Spielern jeweils 240.000 Euro für den Fall des erneuten Titelgewinns versprochen hat. Angesichts eines 24 Milliarden Euro umfassenden Sparpakets, das die Regierung Italien auferlegt habe, sei dies ungehörig, die Squadra Azzurra müsse ein gutes Beispiel abgeben, forderte Calderoli.

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