FIFA-Präsident Joseph S. Blatter und WM-Gastgeber Südafrika haben sich nach der Massenpanik mit 16 Verletzten beim Test-Länderspiel zwischen Nigeria und Nordkorea gegenseitig den "schwarzen Peter" zugeschoben. Während die Polizei Vorwürfe Richtung Weltverband erhob, wies Blatter jegliche Verantwortung der FIFA von sich.

"Wir bedauern diesen Vorfall natürlich und sehen ihn als Alarmsignal. Aber die Verantwortung für die Sicherheit liegt einzig beim Ausrichter - das betrifft sowohl die Polizei als auch das Militär", sagte Blatter bei einer Pressekonferenz im Sandton-Convencion-Center von Johannesburg.

Nach dem Vorfall hatte die Polizei die FIFA scharf kritisiert. "Die FIFA hat gewollt, dass der Eintritt gratis ist. Das haben sie nun davon", erklärte ein Beamter. Nigerias Verband forderte die FIFA auf, auch im Vorfeld der WM für die Sicherheit der Mannschaften zu garantieren.

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