Die 13 steht drauf, ein Müller steckt drin. Bei der WM in Südafrika wird Bayern Münchens Stürmer Thomas Müller die legendäre Rückennummer seines Namensvetters Gerd Müller auf dem Trikot haben.

Für den Youngster des Doublegewinners kein Problem. "Mir ist die Nummer eigentlich völlig egal. Ich bin auch nicht abergläubisch oder so was", sagte der 20-Jährige in einem Interview mit der Frankfurter "Allgemeinen Zeitung".

Auch einen Vergleich mit dem Rekordtorschützen der deutschen Nationalmannschaft (68 Tore in 62 Länderspielen) hält der "neue" Müller für unpassend:

"Wir sind ganz andere Spielertypen. Ich bin eher einer, der aus dem Mittelfeld kommt und weniger im Strafraum drinsteht und auf Abpraller wartet."

Zudem sei Gerd Müller, der Schütze des 2:1-Siegtores im WM-Finale 1974 gegen die Niederlande, in einer ganz anderen Zeit aktiv gewesen und seine Torquote von damals "heutzutage gar nicht mehr möglich".

Tipps vom Bundesliga-Rekordschützen (365 Tore), der Thomas Müller als Co-Trainer der zweiten Mannschaft im vergangenen Jahr täglich um sich hatte, sind aber auch heute noch wertvoll.

"Wir haben ein gutes Verhältnis", sagte Müller, der das berühmte "Bomber"-Zitat "Wennsd' nachdenkst, is' eh zu spät" bereits für sein Spiel verinnerlicht hat.

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