Eine ganz besondere Wertanlage in Sachen Fußball besitzt ein Schweizer. Der ehemalige Profi Karl Messerli hält die Transferrechte aller nordkoreanischen Nationalspieler für Westeuropa.

An der Qualität seiner weitestgehend unbekannten Schützlinge hat der 63-Jährige keine Zweifel. "Ich halte sie für die Brasilianer Asiens", sagte Messerli in einem Interview mit der Tageszeitung "Die Welt".

Bei seiner ersten WM-Teilnahme seit 1966 trifft Nordkorea in der sogenannten "Todesgruppe" G auf Brasilien, Portugal und die Elfenbeinküste.

Messerli traut dem Außenseiter sogar den Einzug ins Achtelfinale zu: "Umso größer wird der Überraschungseffekt bei der WM sein."

Mit möglichen Erfolgen in Südafrika würde sich der Wert der Spieler steigern. "Vier oder fünf von ihnen könnten ohne Probleme in Europa spielen", sagt Messerli und wittert das große Geschäft nach der Weltmeisterschaft.

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