Mit einem zuversichtlich blickenden Ottmar Hitzfeld an der Spitze und dem humpelnden Kapitän Alexander Frei ist die Nationalmannschaft der Schweiz am Donnerstag einen Tag vor Beginn der WM in Südafrika gelandet.

Um 9.01 Uhr setzte der Flieger mit Nationaltrainer Hitzfeld und seinem angeschlagenen Spielführer auf dem Flughafen von Johannesburg auf.

Trotz seiner Knöchelblessur stieg Frei lächelnd und als erster Spieler in den Mannschaftsbus, der die "Nati" ins 70 km entfernte Quartier Emerald Casino Resort in Vanderbijlpark brachte.

Frei war mit bandagiertem Fuß geflogen. Das Bein wurde hochgelagert und der frühere Dortmunder, der sich im letzten Trainig auf Schweizer Boden verletzt hatte, bereits im Flugzeug behandelt.

"Die Schmerzen sind das Hauptproblem. Er bekommt Tabletten, eine Behandlung gegen die Schwellung, dazu gibt es Kühlpackungen und einen Salbenverband", sagte Teamarzt Cuno Wetzel.

Ob Frei der "Nati" im ersten Spiel am Mittwoch in Durban gegen Europameister Spanien zur Verfügung stehen wird, ist unklar.

"Man muss immer positiv denken. Obwohl die Schmerzen bei ihm sehr groß waren, hoffe ich, dass er dabei ist. Auch wenn es nicht fürs erste Spiel reicht, so kann er vielleicht doch im Laufe des Turniers noch einsteigen", sagte Hitzfeld kurz vor dem Abflug.

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