FIFA-Präsident Joseph S. Blatter wurde von 30.000 Zuschauern beim WM-Eröffnungskonzert im Orlando-Stadion in Soweto am Donnerstagabend umjubelt, als er Hand in Hand mit Staatspräsident Jacob Zuma die Bühne betrat.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto "1Goal - Education for all".

Der Erlös wird für "20 Zentren für 2010", offizielle Kampagne der Weltmeisterschaft in Südafrika, gespendet. "Ich freue mich, in Soweto zu sein", sagte Blatter zur Begrüßung und erntete frenetischen Applaus.

Bei der WM 2006 in Deutschland war der Schweizer Chef des Weltverbandes bei der Eröffnungsfeier vor dem Auftaktmatch zwischen Deutschland und Costa Rica (4:2) in der Münchner WM-Arena noch gnadenlos ausgepfiffen worden.

Am Kap der guten Hoffnung wird der Walliser verehrt. Blatter hatte sich stets für eine WM in Südafrika stark gemacht und sich gegen Widerstände - auch innerhalb der FIFA - durchgesetzt, die WM-Endrunde erstmals auf afrikanischem Boden stattfinden zu lassen.

"Fußball ist nicht nur ein Spiel, Fußball verbindet die Menschen", sagte der FIFA-Boss.

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