Bei einem von Vuvuzelas verursachten Hörschaden zahlt die private Unfallversicherung. "Der Schaden durch Schallwellen fällt in vollem Umfang unter den Unfallbegriff. Einen Ausschluss sehen die Bedingungen nicht vor", sagt Rüdiger Falken, Versicherungsberater aus Hamburg.

Die Studie eines Hörgeräteherstellers (Phonak) hatte gezeigt, dass der Lärm der in Südafrika sehr populären Plastik-Tröten zu dauerhaften Schäden im menschlichen Gehör führen kann.

Demnach erreicht das Fan-Untensil vom Kap der guten Hoffnung mit einem Schallpegel von 123,9 Dezibel den Lärm eines Düsenflugzeuges im Probelauf.

Experten gehen davon aus, dass es bei einer dauerhaften Lärmeinwirkung bereits ab einer Belastung von 85 Dezibel zu einer Gehörschädigung kommen kann - die Schmerzgrenze für das menschliche Gehör liegt bei circa 120 Dezibel.

Geräusche in dieser Lautstärke können neben dem akuten Hörversagen auch irreparable Schäden wie Tinnitus-Geräusche verursachen.

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